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Viraler Youtube-Hit: 7 Jahre nach "Friday": Was macht eigentlich Rebecca Black?

Mit "Friday" erlangte die damals 13-jährige Rebecca Black 2011 fragwürdigen Ruhm. Das Musikvideo verbreitete sich rasend schnell im Internet, der darauf folgende Shitstorm hätte härter nicht sein können. Doch nun ist Rebecca Black zurück – und auf bestem Weg zum Erfolg!

Rebecca Black

Rebecca Black in ihrem Video zu "Friday"

"It's Fridayy, Fridayy, gotta get down on Fridahaayyyyy" – kaum hat man auf Play geklickt, ist er wieder da: der Rebecca-Black-Ohrwurm. Kein Wunder, immerhin geht es in dem Song um die wirklich wichtigen Fragen im Leben – zum Beispiel, ob man sich im Auto lieber nach hinten oder nach vorne setzen soll.

Über 122 Millionen Mal wurde das Musikvideo der damals 13-Jährigen auf Youtube bereits angeklickt, tausendfach kommentiert. Und diese Kommentare waren nicht immer nur wohlwollend der Teenagerin gegenüber. Viele machten sich über Black lustig, kritisierten den – zugegebenermaßen lyrisch nicht übermäßig anspruchsvollen – Text und das zeitweise ein wenig steif wirkende Video. Tatsächlich nahm der Shitstorm solch unvorstellbare Ausmaße an, dass das Mädchen Todesdrohungen bekam und von der Polizei bewacht werden musste. 

Die 20-jährige Rebecca Black ist zurück

Inzwischen sind sieben Jahre vergangen und "Friday" ist mit vielen anderen viralen Trends und Memes in die Abgründe unserer Erinnerung verschwunden. Doch es scheint, als habe Rebecca Black keineswegs die Absicht, in Vergessenheit zu geraten. Denn nun stellte sich die inzwischen 20-Jährige in der US-Castingshow "The Four" den kritischen Blicken von Jury-Mitgliedern Meghan Trainor, Sean "Diddy" Combs und DJ Khaled.

Vor ihrem Auftritt erzählte sie noch einmal von dem Jahr, in dem sie mit einem mal aus all den falschen Gründen über Nacht weltberühmt wurde. "Ich war 13 und Musik war mein Leben", erzählt sie. "Meine Eltern fanden diese Firma, die mir einen Song bereitstellte und mit mir das Musikvideo drehte. Meine Freunde und ich fuhren nach Los Angeles, hatten eine schöne Zeit und danach war es das für mich gewesen. Das war eben etwas Spannendes, was ich in den Weihnachtsferien gemacht hatte." 

Dann sei das Video innerhalb kürzester Zeit völlig unerwartet durch die Decke gegangen. Negative Kommentare häuften sich, "Friday" bekam über drei Millionen Daumen nach unten. Das sei für sie als junges Mädchen unheimlich brutal gewesen, so Black. Doch nun wolle sie all das hinter sich lassen und wieder neu anfangen – mit einer emotionalen Interpretation von N*Syncs "Bye Bye Bye". Und es stellt sich heraus: Rebecca Black kann singen.

Und auch wenn sie es bei der Show nicht in die nächste Runde schaffte, scheint es, als wäre Rebecca Black auf dem besten Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Auf Instagram folgen ihr inzwischen 895.000 Menschen, fast eineinhalb Millionen haben ihren Youtube-Kanal abonniert.

Die junge Frau macht Musik, lädt erfolgreiche Videos auf ihren Kanal, tritt auf kleineren Festivals auf, engagiert sich aktiv im Kampf gegen Mobbing: Es sieht also ganz danach aus, als würden wir schon sehr bald noch mehr von Rebecca Black hören. Wer hätte das gedacht?

  

jgs
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