HOME

Sea Cliff Bridge: Für ein Selfie mit dieser Brücke riskieren viele Menschen ihr Leben

Traurig, aber wahr: Selfies werden immer mehr zur Bedrohung für den Menschen. Um das perfekte Foto auf Instagram posten zu können, riskieren viele sogar ihr Leben – zum Beispiel in Australien für ein Foto mit der Sea Cliff Bridge. 

Gefährliche Selfies mit der Sea Cliff Bridge

Viele Touristen riskieren für ein Selfie mit der Sea Cliff Bridge in Australien ihr Leben

Getty Images

Wie weit würdest du für das perfekte Selfie gehen? Mitten auf der Straße stehen bleiben, "weil das Licht gerade so schön fällt", auch wenn du damit alle Menschen um dich rum nervst? Drei Tage vor der Konzerthalle zelten, damit du bei deinem Lieblingsstar in der ersten Reihe stehen und ihn nach einem Foto fragen kannst? Es gibt Menschen, die lächeln da nur müde. Sie riskieren für die Likes ihr Leben. 

Die Sea Cliff Bridge in New South Wales, Australien ist ein beliebter Selfie-Spot für Touristen. Das Problem ist nur, die Leute fotografieren sich nicht auf der Brücke und dem darauf vorhandenen Gehsteig, sondern wollen das knapp 50 Millionen teure Bauwerk im Hintergrund ihres Fotos haben. Dafür klettern sie abseits der Wanderwege auf den Klippen herum, auf der Suche nach dem perfekten Blickwinkel. 

Tödlicher Unfall an der Sea Cliff Bridge – doch die Touristen klettern weiter

View this post on Instagram

Somewhere beyond the sea 🌊

A post shared by Anita ☁️ (@anitaawu) on

Am Samstag endete ein Ausflug zur Brücke für einen jungen Mann aus Sydney tödlich. Mit Freunden lief er am südlichen Ende der Brücke entlang, rutschte aus und viel über 40 Meter in die Tiefe. Er starb noch am Unfallort. Doch das tragische Unglück hält die Menschen scheinbar nicht davon ab, für ein Selfie ebenfalls einen Sturz zu riskieren. Nur 24 Stunden nach dem Tod des Mannes seien schon wieder vier Leute zu der selben Stelle gelaufen, berichtete laut "News.com.au" eine Einheimische. "Ich habe zu ihnen rüber gerufen, 'Hey Leute, haut ab, da ist gestern noch jemand gestorben'", sagt sie. "Sie haben nur abgewunken und gelacht, als wäre das ein Witz."

Ob das Unfallopfer für ein Selfie auf den Klippen kletterte, ist nicht bekannt. Doch ein Blick auf Instagram verrät, wofür die meisten Besucher das Risiko abseits der Wege in Kauf nehmen: 

Studie: 259 Tote durch Selfies

Laut einer Studie, die im "Journal of Family Medicine and Primary Care" veröffentlicht wurde, sind zwischen Oktober 2011 und November 2017 259 Menschen beim Fotografieren eines Selfies gestorben – eine unglaubliche Zahl. Davon seien circa 72,5 Prozent Männer und nur 27,5 Prozent Frauen gewesen. Das Durchschnittsalter der Opfer liegt laut der Studie bei 22,9 Jahren.

def
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.