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Über zehn Jahre Sucht: Hallo, mein Name ist Denise und ich bin süchtig nach Leoparden-Print

Leo-Print ist gerade wieder voll im Trend. Das freut unsere Autorin, denn sie ist dem Muster schon seit über zehn Jahren verfallen. Endlich kann sie ihrer Liebe freien Lauf lassen.

Ich bin süchtig nach Leoparden-Print

Das ist der Haufen meiner Kleidungsstücke mit Leo-Print. Und das dazwischen bin ich – in meinem Leoparden-Onesie.

neon.de

Es gibt eine große Gruppe von Menschen, die finden, dass Leoparden-Muster nur Leoparden stehen. Wenn das so ist, dann muss ich wohl ein Leopard sein. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso es mir so gut steht.

Wer mich kennt, weiß: Ein Teil an mir hat immer einen Leo-Print. Jeden Tag. In unserer Redaktion ist das mittlerweile zum Running-Gag geworden. Und zum Geburtstag bekomme ich auch immer wieder Nachschub: einen Leo-Onesie, eine Leo-Cap, eine Leo-Haarspange ... Sagen wir es so: Es ist sehr leicht, mir etwas zu schenken. Aaaaber: Leo-Muster ist nicht gleich Leo-Muster! Dazu kommen wir später noch ...

Die Leoparden-Print-Sucht begann mit einem Rucksack

Es fing damals an mit einem unscheinbaren Rucksack für meine Schulsachen. Er war schwarz mit violetten Nähten – und wenn man aus dem richtigen Winkel auf das Schwarz guckte, konnte man ein zartes Leoparden-Muster erkennen. Auf dem Foto im Internet hatte man das gar nicht gesehen. Shit! Leo? Das geht doch gar nicht! Zu meiner Schulzeit hat man Online-Bestellungen noch nicht einfach wieder zurückgeschickt, kostenlos und ohne Skrupel. Also habe ich ihn behalten. Fällt schon niemandem auf, dachte ich.

Je länger ich den Rucksack hatte, desto mehr gefiel mir das Muster plötzlich. Ich wollte mehr. Also kamen mit der Zeit immer mehr Teile dazu, angefangen mit einem Paar Vans. Vorne schwarz, hinten Leo. Meine ersten Leoparden-Baby-Schritte. Hinzu gesellten sich nach einer kurzen Eingewöhnung noch mehr Schuhe aus der selben Kollektion, ich traute mich immer mehr. Taschen, Shirts, Leggings, Accessoires, Pullis, Cardigans, Röcke, Tops, Socken, noch mehr Schuhe ... irgendwann hätte ich mich ausschließlich in Leo kleiden können. (Habe ich natürlich nicht.) 

Heute kann es nicht auffällig genug sein

Heute bin ich an einen Punkt angelangt, an dem mir das Muster gar nicht auffällig genug sein kann. Eine Jeans mit Allover-Print ist für mich ein Casual-Look. Bei dem Rucksack war es damals ungewollte Liebe auf den ersten Blick – nun kann man mich wohl ohne Probleme süchtig nennen. Ich werde von Kleidungsstücken im Leo-Muster magisch angezogen – besonders bei Schuhen, wie meine "kleine" Sammlung unschwer beweist.

Meine Sneaker-Sammlung mit Leoparden-Print

Der aktuelle Stand meiner Leo-Schuhsammlung – und die ist schon dezimiert

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Momentan findet man das Muster wieder in jedem Geschäft. Fluch und Segen zu gleich. Nun habe ich endlich die Riesenauswahl, die ich mir immer gewünscht habe – allerdings sind die Leo-Teile schnell ausverkauft. Im Gegensatz zu vor ein paar Jahren, da konnte ich die bei allen unbeliebten Teile immer günstig im Sale ergattern. Außerdem sehe ich mit meiner Leo-Jeans jetzt aus wie ein Trend-Opfer. Naja, die Erfolgsfans kommen und gehen. Aber ich bleibe. Leoparden-Ehrenwort. 

Meine Tipps für den perfekten Leo-Look

Und wer genau so verrückt nach dem wilden Muster ist, wie ich, für den habe ich hier noch meine persönlichen Pro-Tipps. Für mich gelten eigentlich immer nur zwei Regeln:

Erstens: Das Muster muss hochwertig aussehen, denn Leo-Muster ist nicht gleich Leo-Muster. Es gibt schönes und hässliches. Welches zu welcher Kategorie gehört, ist natürlich Geschmackssache. Für mich gilt aber: Je näher es dem Original (also dem Leoparden) kommt, desto schöner. Aber: Auf Schuhen zum Beispiel kann der Print toll aussehen, derselbe auf einem Rock schrecklich. Das Muster muss zum Kleidungsstück passen. 

Zweitens, die Goldene Regel: Immer nur ein Teil mit Leo-Print auf einmal. Klar, kann man auch verschieden farbige Muster kombinieren, aber mit nur einem Teil macht man auf jeden Fall nie etwas falsch.

Und jetzt: Viel Spaß, ihr kleinen Leoparden. Miau!

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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