HOME

Selbstversuch: Perfekte Augenbrauen ohne Nachmalen: Ich habe den Trend Microblading ausprobiert

Wer nicht von Natur aus mit perfekten Augenbrauen gesegnet ist, stößt irgendwann auf Microblading – eine neue, bessere Art des Permanent Make-ups. Aber wie funktioniert diese Innovation – und was bringt sie? Unsere Autorin hat den Selbstversuch gewagt.

Microblading: Augenbrauen-Selbstversuch

Das ist ein Foto von mir aus dem Jahr 2016. So sehe ich heute nicht mehr aus, aber es zeigt sehr schön, wie meine Augenbrauen waren: asymmetrisch, vorne dick, hinten dünn und irgendwie generell zu wenig Härchen. 

neon.de

"Augenbrauen sind der Rahmen des Gesichts", sagt man. Wenn es danach geht, bin ich jahrelang mit einem kaputten Plastikrahmen ohne Glas rumgelaufen: ausgeblichen, auf der linken Seite fehlt ein Stück, sieht nicht so wirklich robust aus. Von Natur aus sind meine Augenbrauen asymmetrisch, sehen aus wie von zwei verschiedenen Menschen. Vorne sind sie etwas dicker, aber reichen auch nicht weit genug in die Mitte. Wildes Weggezupfe mit 15 hat sein Übriges getan ... 

Ich war generell nie so der Freund von Nachmalen. Ich habe mir zwar immer wieder in Hoffnung auf einen Erfolg verschiedene Produkte für die Augenbrauen gekauft: jede Menge Stifte, Gels, Puder ... Aber nichts hat mir gefallen. Die Farbe meiner Augenbrauen geht eher ins gräuliche, sowas gibt es im Drogerieregal eben nicht. Natürlich sieht anders aus. 

Microblading Augenbrauen

So sehen die "Blades" aus

Getty Images

Was ist Microblading?

Immer wieder habe ich in Kosmetikstudios meine Augenbrauen professionell in Form zupfen lassen. Dadurch wurde es auch besser, aber Haare herzaubern kann halt niemand. Auf Instagram stieß ich irgendwann ständig auf das Schlagwort Microblading, eine neue, bessere Form des lange verschrienen Permanent Make-ups. Angeblich DIE Innovation schlechthin. Beim Microblading arbeitet man nämlich nicht wie beim Tätowieren mit einer Maschine, sondern mit einem so genannten "Blade", das aussieht wie ein Skalpell, das aus mehreren sehr dünnen Nadeln besteht, mit denen man manuell die Farbe unter die Haut ritzt. Dadurch werden die Härchen, die man damit zeichnet sehr fein und sehen natürlicher aus.

Microblading kann je nach Hauttyp und Pflege ein paar Jahre halten. Einerseits natürlich super praktisch, andererseits hatte ich Angst, dass es komisch aussehen könnte und ich dann die nächsten Jahre damit rumlaufen muss. Zudem kommt, dass Microblading in einem professionellen Studio ganz schön was kostet, 250 bis 400 Euro sind ganz normal. Als Studentin konnte ich mir das nicht leisten. 

Endlich perfekte Augenbrauen

So schwirrte der Gedanke zwei Jahre in meinem Kopf rum – bis ich mal wieder bei der Kosmetikerin war, um mir die Wimpern machen zu lassen (meinen Weg zu den perfekten Wimpern findet ihr übrigens hier) und fragte, ob sie mir auch die Augenbrauen zupfen kann. Wir kamen ins Plaudern und ich holte mir Tipps, wie meine Brauen etwas symmetrischer aussehen könnten. Sie fragte, warum ich Microblading nicht mal ausprobieren wolle, es gäbe im Studio gerade ein Sonderangebot. "Komm schon, mach doch jetzt endlich!", dachte ich mir und vereinbarte einen Termin. 

Rückblickend muss ich sagen: Zum Glück! Seit dem Eingriff bin ich mit meinem "Gesichtsrahmen" sehr zufrieden, generell mag ich mein Gesicht nun mehr. Ich hatte schon immer eine hohe Stirn und schon als Teenie Komplexe deswegen. Die neuen Augenbrauen lenken davon ab.

Natürlich haben alle Formen von Augenbrauen ihren eigenen Charme und die Natur hat sich bei meinen ungleichen Balken sicher auch irgendwas gedacht, aber ich fühle mich so besser – und habe es tatsächlich nur für mich gemacht. (Mein Freund war von meinem Vorhaben überhaupt nicht begeistert.) 

Meine Erfahrung

Für alle, die jetzt selbst überlegen, sich "unters Messer" zu legen, hier noch ein paar meiner persönlichen Erfahrungen: 

  1. Ja, es tut weh. Ich bin stark tätowiert und weiß, wie sich das anfühlt. Wie Tätowieren fühlt sich das Microblading allerdings nicht an. Es ist eher ein Kratzen, dass etwas schmerzt und sich ein bisschen unangenehm anfühlt. 
  2. Ein bisschen Geduld sollte man schon mitbringen. Die ganze Behandlung dauert schon einige Zeit. In mehreren Durchgängen werden die Härchen geritzt. Durch die kleinen Pausen sind die Schmerzen aber auch gut zu ertragen. 
  3. Ja, man kann direkt nach der Behandlung auf die Straße, aber an den neuen Anblick muss man sich trotzdem gewöhnen. Besonders nach der abschließenden Farbkur sind die Augenbrauen je nach gewünschter Farbe sehr dunkel und werden erst nach und nach heller. Das muss man in Kauf nehmen. 
  4. Am Anfang nach der ersten Sitzung habe ich tatsächlich gedacht: "Scheiße, was habe ich getan?!" Laut mehreren Foren, in denen ich dann hektisch gesucht habe, wie man das Microblading wieder wegbekommt, habe ich dann aber erfahren, dass das total normal ist. Das richtige Ergebnis sieht man halt erst nach zwei Wochen. 
  5. Auch wenn es sehr natürlich aussieht, es wird vielen Leuten auffallen. Meistens kommt zwar eher der Spruch "Irgendwas ist anders", aber dass man etwas verändert hat, werden viele bemerken (die meisten natürlich positiv).
  6. Nach der ersten Behandlung sind die Augenbrauen meistens noch nicht perfekt. Plane auf jeden Fall schon mal Zeit und Geld für eine zweite ein. 
  7. Augenbrauenzupfen ist nun etwas anders, schließlich kann man nicht alle Haare einfach wegzupfen. Ein paar sind nun halt permanent. 
  8. Und mein wichtigster Tipp: Sucht euch ein gescheites Studio aus. Ich kannte meines schon vorher und wusste, wie professionell dort gearbeitet wird. Schaut euch Ergebnisse der jeweiligen Kosmetiker auf Instagram an, vergleicht und seid nicht zu geizig. Eure Augenbrauen sind tatsächlich der "Rahmen des Gesichts" – wenn den jemand vermasselt, sieht das ziemlich lange ziemlich scheiße aus. 

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(