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Generation Y und Arbeit: Geld und Karriere? Wir wollen Zeit!

Immer besser, immer mehr, immer höher. Das scheint das Mantra der Arbeitswelt zu sein. Für die Generation der Berufsanfänger von heute verschieben sich die Prioritäten. Sie suchen das Gleichgewicht von Freizeit und Beruf – und erkennen, dass Zeit wichtiger als Geld ist.

Einfach mal chillen: Für die Generation Y kommt erst die Freizeit, dann die Arbeit

Einfach mal chillen: Für die Generation Y kommt erst die Freizeit, dann die Arbeit

Studentenzeit, beste Zeit. Mittags saßen die beste Freundin und ich mindestens einmal pro Woche in der Mensa, stundenlang, während die Master-Arbeit wartete. Besprochen wurden Uni, Liebe, andere Menschen, grundsätzliche Fragen des Lebens und die allgemeine Lage der Welt. Die Zeiten sind längst vorbei. Wir sind beide 28 Jahre alt, an der Qualität der Freundschaft hat sich nichts geändert, an der Quantität dieser Treffen sehr wohl. Der Grund dafür ist einfach: Wir arbeiten jetzt.

Am Abend ist immer einer zu müde vom stressigen Tag im Büro und wer am Wochenende frei hat, der ist oft erschlagen von der Arbeitswoche und muss die Kräfte sammeln, um am Montag wieder in die Mühle einzusteigen. "Aufstehen, Atmen, Anziehen und Hingehen / Zurückkommen, Essen und Einsehen / zum Schluss: / dass man weitermachen muss" – so hat es die Hamburger Band Kettcar mal beschrieben. Soll das alles sein? 

Zeit ist der neue Luxus

Immer mehr Vertretern der "Generation Y" – also jener Gruppe, die grob gesagt zwischen 1980 und 1995 geboren ist – reicht das nicht. Wir wollen mehr – oder vielleicht auch einfach etwas anderes. Geld und Karriere sind nicht unwichtig, aber nachrangig. Für uns zählt eine andere Währung: Zeit. Zeit für uns, Zeit für Menschen, Zeit für Dinge, die wir gerne tun. Freizeit ist unser Luxus, unser Statussymbol.

Das Prinzip, Zeit zu investieren, um Geld zu verdienen, wobei dann die Zeit fehlt, um dieses Geld auch auszugeben, erscheint vielen von uns absurd.

Wir haben verstanden, dass kein Kontostand jemals so aufregend sein kann wie Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben: Reisen, Zeit mit Freunden und Familie und naja, manchmal muss man ja auch einfach mal ausschlafen.

Geld ist für Erlebnisse da, nicht für Dinge

Schließlich haben wir uns durch die Universität in einem Tempo gehetzt, bei dem den Vorgängergenerationen schwindlig geworden wäre. Unser Geld investieren wir nicht in Dinge, sondern in Erinnerungen. Die WG mit Freunden ist uns viel lieber als die eigene Wohnung, in der wir abends nur todmüde ins Bett fallen – selbst wenn wir sie uns leisten könnten.

Wir haben keine Lust, uns vertrösten zu lassen auf den nächsten Urlaub oder – noch besser – auf die Rente, falls es die für uns überhaupt noch gibt. Im Alter das Geld ausgeben, dass man jahrzehntelang erarbeitet hat?

Es mag sein, dass die Menschen immer älter werden. Aber meine beiden Opas haben ihr Leben lang gearbeitet – und sind dann gestorben, bevor sie 70 waren.

"Ihr werdet so unglaublich dringend gebraucht"

Bestätigt das nun das Vorurteil der faulen Millennials, die Arbeit um jeden Preis vermeiden wollen? Vielleicht. Dass unsere Altersgruppe nicht arbeiten will, ist allerdings Quatsch. Sie stellt nur Bedingungen: Arbeit darf nicht zum Lebensinhalt werden. Arbeit soll sinnvoll sein und Spaß machen. Flache Hierarchien, nachvollziehbare und hinterfragbare Entscheidungen.

Und die Generation der Uniabsolventen der vergangenen Jahre hat das gute Recht dazu: "Die Guten und auch die Mittelmäßigen von euch werden sich niemals Sorgen um den Job machen müssen. Ihr werdet so unglaublich dringend gebraucht da draußen", schreibt der Wirtschaftspsychologe Ingo Markgraf in einem Offenen Brief an die Generation Y. Denn für die erfahrenen Mitarbeiter von heute kommt aus den geburtenschwachen Jahrgängen kaum noch Ersatz nach. 

Eine Arbeitswelt wie vor 30 Jahren

Möglich ist diese Art von Work-Life-Balance aber nicht immer. Die Arbeitswelt von heute funktioniert in großen Teilen immer noch wie vor 30 Jahren, mit starren Strukturen in vielen Betrieben, ohne Möglichkeiten für Teilzeit und Home Office. Viele meiner Freunde beneiden mich um meine Teilzeitstelle – sie mögen ihren Job, aber eben nicht jeden Tag. Die meisten von ihnen trauen sich nicht einmal zu fragen. Diejenigen, die nur noch drei oder vier Tage in der Woche arbeiten, bekommen oft so viele Überstunden aufgedrückt, dass es auch wieder egal ist.

Ich denke oft an ein anderes Erlebnis aus meiner Studentenzeit. Ich jobbte nebenbei in einer Redaktion, es war eine dieser Sonntagsschichten, wie sie zum Journalismus eben dazugehören. Plötzlich stöhnte unsere gestresste Chefin auf: "Ich brauche nicht noch mehr Geld, ich will einfach vier Wochen auf einer Parkbank sitzen und nichts tun müssen." In dem Moment wusste ich: So will ich nicht werden.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung


Themen in diesem Artikel
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.