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Höfliches Drama: "Bitte hör auf, mit meinem Mann zu schlafen": Die feine englische Art, eine Affäre zu beenden

Die Höflichkeit der Engländer ist sprichwörtlich – und eine bemerkenswerte Eigenschaft. Man kann es aber auch übertreiben, wie ein Brief belegt, der gerade bei Twitter die Runde macht.

Very british kann vieles sein, was wir mit England verbinden: den Humor, das Königshaus, die Klatschpresse, Wimbledon. Aber auch und vor allem die Höflichkeit, die auf der Insel in allen Lebenslagen gewahrt wird – nicht nur in den langen Warteschlagen, in denen sich aber auch wirklich jeder brav ganz hinten anstellt.

Aber ganz besonders britisch kommt gerade ein Brief daher, der bei Twitter die Runde macht. Gefunden wurde er offenbar auf der Straße in Walthamstow, einem Stadtteil im Norden Londons, der übrigens – Achtung: unnützes Wissen – in den 90ern als Heimatort der britischen Boyband East 17 überregionale Berühmtheit erlangte, als diese ihr Debütalbum "Walthamstow" nannten. Die älteren Leser werden sich erinnern. Aber das nur nebenbei.

"Die englischste Sache, die ich je gesehen habe"

Jedenfalls: Der DIN-A4-Zettel ist an "Emilia, Hausnummer 36" adressiert (die Straße wurde auf dem Foto im Tweet höflicherweise geschwärzt) und enthält eine Ansage in Versalien, die – very british, indeed! – gleichzeitig dezent und deutlich formuliert ist: "Bitte hör auf, mit meinem Ehemann zu schlafen."

Ob Ehebrecherin Emilia die Aufforderung erreicht hat, ist nicht überliefert. Bei Twitter amüsieren sich die User jedenfalls über den Zettel, der von @eddyfrankel gepostet wurde. @bloggeronpole nennt ihn "die englischste Sache", die sie je gesehen hat: "Als Italienerin hatte ich sie längst ausfindig gemacht und sie angeschrien." Für @katdeem ist es "das höflichste Drama", das sie je gesehen hat. Und manch anderer ist ob so viel Etikette einfach nur stolz darauf, auch aus Walthamstow zu kommen. So wie East 17 damals.

tim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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