HOME

Texas: Frau lässt sich nach 14 Jahren scheiden – und sprengt ihr Hochzeitskleid

Jeder hat andere Arten und Weisen, mit Schmerz und Trennung umzugehen. Kimberly Santleben-Stiteler jagte beispielsweise kurzerhand ihr Hochzeitskleid in die Luft.

Frau in Hochzeitskleid

Das Kleid einfach wegwerfen? Nicht mit Kimberly.

Unsplash

Eine Scheidung kann für manche Menschen wie eine Erleichterung wirken. Die Beziehung hat nicht mehr funktioniert, man hat sich vielleicht ein paar Jahre eingeredet, dass das wieder wird, aber irgendwann ist der Punkt gekommen, an dem es nicht mehr geht. Und wenn das dann endlich alles durch ist, kann einem schon mal eine Last von den Schultern fallen.

So scheint es auch Kimberly Santleben-Stiteler aus dem US-Bundesstaat Texas gegangen zu sein, nachdem ihre Scheidung nach 14 Jahren Ehe vom Gericht anerkannt wurde. Doch anstatt die Sache einfach abzuhaken und hinter sich zu lassen, entschied sie sich zu einem weitaus extremeren Schritt – und schmiss eine Scheidungsparty. Und damit nicht genug – der amerikanischen "Centre Daily Times" sagte sie: "Ich wollte alle Sachen, die mich an unsere Ehe erinnerten, aus dem Haus verbannen." Darunter alte Fotos und auch ihren Ehering.

"Ich wollte eine Party feiern, um mein Hochzeitskleid zu verbrennen" 

Und für ihr Hochzeitskleid hatte Kimberly ganz besondere Pläne: "Eigentlich wollte ich es verbrennen. Einige Leute rieten mir, es zu spenden, weil daraus Kleider für Frühchen und Taufkleider gemacht werden können. Aber für mich repräsentierte das Kleid eine Lüge und ich wollte eine Party feiern, um es zu verbrennen."

Als ihr Bruder und ihr Vater davon hörten, seien sie auf eine noch viel verrücktere Idee gekommen: Wieso verbrennen, wenn man es auch in die Luft sprengen kann? Gesagt, getan. Mit Hilfe eines Freundes, der sich mit Sprengstoff auskennt, habe man das Kleid mit genügend Sprengstoff ausgestattet, einen Platz präpariert und dann habe Kimberly vor den Augen ihrer Freunde und in einem T-Shirt auf dem "Call me Single AF" ("Nennt mich verdammt Single") mit einer Waffe auf das Kleid gezielt und so die Explosion ausgelöst.

Kimberly Santleben-Stiteler celebrated the finalization of her divorce by blowing up her wedding dress on her family farm in Lacoste, Texas, about 30 miles West of San Antonio.

Gepostet von Kentucky.com am Dienstag, 13. November 2018

 

Und während das mit Sicherheit nicht die nachhaltigste Art und Weise ist, seine Scheidung zu verarbeiten, so scheint es Kimberly doch geholfen zu haben, über ihre Trennung hinwegzukommen: "Es war befreiend, abzudrücken. Damit ist das Thema für uns alle beendet."

Reis, Feuerwerk und Co.: Umweltsünde Hochzeit: Sechs Dinge, die ihr lieber sein lassen solltet
Feuerwerk und Wunderkerzen bei der Hochzeit

Feuerwerk, Wunderkerzen und Co.


Natürlich sind Feuerwerke schön. Die ganze Hochzeitsgesellschaft versammelt sich noch einmal vor der Location und schaut leicht angetüddelt gen Himmel, wo eine Farbexplosion stattfindet, die noch einmal diesen historischen Tag feiern soll. Und das Licht, das Wunderkerzen machen, sieht auf Fotos einfach toll aus. 


Aber all das dauert nur wenige Minuten – und belastet die Umwelt stark. Laut Umweltbundesamt jagen die Deutschen zu Silvester jedes Jahr zwischen 100 und 200 Millionen Euro und rund 5000 Tonnen Feinstaub in die Luft – das entspricht circa 17 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge. 


Klar, bei eurer Hochzeit wollt ihr kein 100-Millionen-Euro-Feuerwerk abfeuern. Aber wenn man sich überlegt, wie viele Menschen im Jahr heiraten, nicht nur in Deutschland und wie viele Feuerwerke und Wunderkerzen das sind … das läppert sich! Ganz zu schweigen vom verursachten Müll! Wie wäre es denn stattdessen mit Kerzen? Auch schön, auch feierlich und am Ende können die Gäste sie mit nach Hause nehmen und dort benutzen. 

Unsplash
jgs
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.