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Nach drei Jahren Ehe: Frau war mit dem Geist eines Piraten verheiratet – und trennte sich per Exorzismus

Drei Jahre lang war Amanda Teague mit dem Geist eines 300 Jahre alten Piraten verheiratet. Als sie sich von ihm trennen wollte, drohte er damit, sie umzubringen. 

Vor drei Jahren feierten Amanda Teague und ihr Ehemann Jack Hochzeit. Das Besondere an der Verbindung: Jack ist nicht nur ein Pirat aus Haiti, sondern auch schon 300 Jahre alt – und eigentlich auch schon ziemlich lange tot. Im 18. Jahrhundert wurde er wegen seiner räuberischen Machenschaften auf den Meeren hingerichtet. Amanda jedoch behauptet, dass ihr der Geist des Seeräubers vor einigen Jahren erschienen sei. Daraus entwickelte sich eine Beziehung und schließlich eine Ehe. Als ihren "Seelenverwandten" bezeichnete die 47-Jährige den Geist damals.

Doch damit ist es jetzt vorbei: Amanda Teague hat sich von ihrem Ehemann getrennt. Die Nordirin, die nach der Hochzeit auch den Namen des Piraten angenommen hat und als Captain-Sparrow-Imitatorin arbeitet, berichtet in ihrem Buch "A New Attitude" über ihre Erlebnisse mit dem jahrhundertealten Geist und die schweren Zeiten, die sie durchzustehen hatte. Denn wie Teague jetzt enthüllt, griff die Beziehung sogar ihre Gesundheit an. 

Ehe mit einem Geist führt zu Gesundheitsproblemen

Schon nach zwei Wochen Ehe habe sie gesundheitliche Probleme bekommen, erzählt Teague laut mehrerer englischer Medien: Geschwüre, Zirrhose – und es wurde immer schlimmer. Schließlich kam sie zu dem Schluss, dass sie von dem Geist des Piraten besessen sei. "Ich kenne die Symptome von Besessenheit und eines davon ist Krankheit", sagt sie. "Deshalb fürchtete ich, dass es etwas mit unserer Beziehung zu tun hatte."

Besonders schlimm wurden die Symptome, wenn sie und Jack Sex hatten (ja, Sex). Letztendlich geriet sie sogar in Lebensgefahr und musste wegen einer Blutvergiftung operiert werden. Deshalb verbannte Teague ihren Ehemann sogar aus dem Bett, die Auszeit tat ihr nach eigenen Angaben gut: "Sobald ich aufhörte, sexuellen Kontakt mit Jack zu haben, wurden die Geschwüre besser. Ich muss sagen, das waren die besten Wochen seit unserer Hochzeit."

Trennung per Exorzismus

Jack schmeckte das aber natürlich überhaupt nicht. Als seine Frau sich von ihm trennen wollte, drohte er angeblich sogar, sie umzubringen. "Aber ich wusste, wenn ich ihn nicht loswerden würde, würde ich so krank werden, dass ich ohnehin sterben würde", sagt Teague.

Schließlich musste sie zu einem drastischen Mittel greifen, um die ungewöhnliche Ehe zu beenden: einem Exorzismus. Mit dem Ende der Beziehung seien auch ihre gesundheitlichen Probleme schnell verschwunden. Selbst die Ärzte seien überrascht gewesen. Amanda Teague ist froh, ihren 300 Jahre alten Ehemann los zu sein. Mit Geistern will sie nichts mehr zu tun haben.

Quellen: "Mirror" / "The Sun"

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