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Fußball-Liebe: Sie will ihren Freund über die WM auf dem Laufenden halten - und übertreibt es ein wenig

Ein Engländer schafft es nicht rechtzeitig zum ersten WM-Spiel der "Three Lions" aufs heimische Sofa. Also bittet er seine Freundin um Updates vom Spiel, das bereits angefangen hat. Die nimmt ihren Auftrag allzu wörtlich.

WM 2018

Wenn die Freundin den Live-Ticker vom WM-Spiel liefert: "Sieht aus, als wäre er an den Haaren getroffen worden"

Das erste WM-Spiel der englischen Mannschaft ist zwar schon ein paar Tage her, aber das Match der "Three Lions" hallt im Netz noch nach. Das liegt weniger am 2:1-Erfolg der Engländer gegen Tunesien, sondern am Tweet einer Jurastudentin aus London. Die Userin namens @lightningstarr ließ die Twitter-Gemeinde wissen, dass ihr Freund, der sich zu Beginn des Spiels noch auf dem Heimweg befand, sie um Updates vom Spiel gebeten habe. 

Diesen Auftrag nahm die Frau nur allzu genau: "Der Spieler mit der Gelben Karte sieht verlegen aus", schreibt sie zum Beispiel. Oder: "34 Minuten sind vorbei und die Frisur sitzt noch bei allen." Wenig später heißt es: "Ein tunesischer Mann ist am Boden. Sieht aus, als wäre er an den Haaren getroffen worden. Der Schiedsrichter ist uninteressiert. Der Mann mit den verletzten Haaren ist erfreut." Hier der etwas andere Live-Ticker in seiner ganzen Pracht:

WM im Freundin-Ticker: Fortsetzung folgt nicht

Zu Recht weist @lightningstarr an: "Ihr könnt nicht sagen, dass es nicht akkurat ist." Das stimmt. Deshalb wurde der Tweet auch schon 16.000 Mal geliked und 4500-fach geteilt. Viele User bezeichnen den Tweet als unterhaltsamer als das eigentliche Fußballspiel. Auf eine Fortsetzung werden wir trotzdem vergeblich warten: Beim nächsten Match der Engländer gegen Panama sitze sie leider im Flugzeug, ließ @lightningstarr in einem weiteren Tweet wissen.

tim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.