Tunesien

Artikel zu: Tunesien

Überschwemmte Straßen in La Goulette nahe Tunis

Mindestens vier Tote bei starken Überschwemmungen in Tunesien

Bei außergewöhnlichen Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Tunesien Behördenangaben zufolge mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die Regionen Monastir und Nabeul im Osten des Landes sowie die Umgebung der Hauptstadt Tunis, wie der Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Die Regionen verzeichneten demnach die stärksten Januar-Regenfälle seit mindestens 75 Jahren. So fielen in der Stadt Sajada in wenigen Stunden 250 Liter Regen pro Quadratmeter.
Seenotrettung

Seenotrettung

An Bord des Seenotrettungsschiffs "Ocean Viking" hält ein Mann im Sonnenuntergang ein kleines Mädchen auf dem Arm. Sie gehören zu einer Gruppe von Migranten, die vor einigen Tagen zwischen Malta und Tunesien innerhalb der SAR-Zone von einem Öltanker gerettet worden waren.
Chaima Issa (M.) Anfang November in Nabeul

Aktivistin bei Protesten gegen Freiheitbeschränkungen in Tunesien festgenommen

Einen Tag nach ihrer Verurteilung wegen angeblicher Verschwörung gegen den Staat ist die prominente tunesische Aktivistin Chaima Issa während einer Demonstration gegen Freiheitbeschränkungen in Tunis festgenommen worden. "Wie liefen gerade im Protestmarsch, als eine Gruppe von Polizisten in Zivil sie packte und in ein Fahrzeug schob", sagte Issas Anwalt Samir Dilou der Nachrichtenagentur AFP am Samstag. Hunderte Menschen demonstrierten in der tunesischen Hauptstadt gegen die Einschränkung von Freiheiten durch die tunesische Regierung.
Der tunesische Präsident Kais Saied

Tunesien weist Resolution des EU-Parlaments als "Einmischung" zurück

Der tunesische Präsident Kais Saied hat eine Resolution des EU-Parlaments zur Menschenrechtssituation in seinem Land scharf kritisiert. Die Resolution sei "eine unverhohlene Einmischung in unsere Angelegenheiten", sagte Saied am Freitag in einer Videobotschaft. "Sie können von uns noch etwas lernen in Sachen Menschenrechte und Freiheit", fügte er mit Blick auf die EU-Parlamentarier hinzu. Unterdessen wurden dutzende Oppositionspolitiker des Landes Medienberichten zufolge zu Haftstrafen von bis zu 45 Jahren verurteilt.
Demonstranten im Hafen von Sidi Bou Said nahe Tunis

Organisatoren von Gaza-Hilfsflotte: Boot von Drohne getroffen - Tunesien dementiert

Ein Boot einer Gaza-Hilfsflotte mit pro-palästinensischen Aktivisten an Bord ist nach Angaben der Organisatoren mutmaßlich von einer Drohne getroffen worden. Bei dem Vorfall vor der Küste Tunesiens sei niemand verletzt worden, erklärten die Aktivisten der sogenannten Global Sumud Flotilla in der Nacht zum Dienstag in Onlinenetzwerken. Ein Feuer an Bord wurde schnell gelöscht. Die tunesischen Behörden wiesen die Darstellung der Aktivisten zurück und machten brennende Rettungswesten für den Zwischenfall verantwortlich.