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Kolumne

Alle irre!: Wann hören wir endlich auf, unsere Jugend zu glorifizieren?

So wird es nie wieder sein? Na hoffentlich! Alle reden ständig davon, wie wild, young and free ihre Jugend war. Kann es eventuell sein, dass wir eine Zeit glorifizieren, die es so nie gegeben hat?

Jugend

Damals schien alles möglich: Wenn wir uns an die Jugend erinnern, verklären wir vieles

Dass der Mensch in der Rückschau auf sein Leben ein bisschen verblödet, ist keine Neuigkeit und ihm außerdem zu wünschen. Denn würden wir auf die lapidare Frage, wie der Urlaub war, tatsächlich noch einmal den anstrengenden Flug rekapitulieren, den Ärger am Autoverleihschalter, die Panik, als der Airbnb-Schlüssel nicht zu finden war, die dreitägige Magen-Darm-Episode, den Jetlag – wir würden vermutlich nie wieder verreisen.

Und deshalb ist es toll, dass wir mit Scheuklappen vor den nostalgieglänzenden Augen bloß noch das Schöne erinnern (tolles Meer, irrer Strand, viel Sonne, sonst war nix, oder? Nö, nö). Aber bei der Jugend übertreiben wir es. Was war das in den Biografien der meisten Menschen bloß für eine schillernde, sorgenfreie Zeit! Ein einziges Fest, fünf, sechs Jahre lang, und ich würde gerne wenigstens einmal Zaungast dieser paradiesischen Zustände gewesen sein, aber ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, dass es sie je gegeben hätte. Für nicht einen Menschen, den ich kenne.

Jugend: "Was brauchten wir zum Glücklichsein?"

Jugend, das war erst einmal: eingeschränkte Müdigkeit, Orientierungssuche oder der Zwang zu jener ("Was willst du nur aus deinem Leben machen?"), Ausgeliefertsein gegenüber (Fahr-)Lehrern, Ausbildern oder Professoren, Liebesstress, KÖRPER; schlechte Haut. Außerdem war man dauernd pleite. "Aber war brauchten wir schon zum Glücklichsein?" Ich will euch da gerne auf die Erinnerungssprünge helfen: jede Menge. Nur hatten wir es nue, und in der Redewendung "das Beste aus etwas machen" steckt zwar ein Superlativ, aber der ist nicht umsonst relativiert.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, natürlich gab es tolle Momente. Die Jugend hat den Vorteil, den jeder Transitbereich hat: Sie gibt einem das Gefühl, genau in dem Moment zu sein, kurz bevor es so richtig losgeht. Entsprechend aufgeladen ist sie mit Erwartungen. Sie ist der Ort, an dem jene Träume Gestalt annehmen, die nicht mehr nur wilde Fantasien sind, sondern tatsächliche Aussicht auf Realitätsumwandlung haben, bald, im Erwachsenenleben. Ist für das Erwachsenenleben natürlich ein ordentlicher Druck. In ihm nämlich werden wir dann für alles bewertet, was wir leisten, und zusätzlich für das, was wir noch nicht geleistet haben.

Bisschen unfair und irgendwie auch naiv also, sich zu einem Lebensabschnitt zurückzusehnen, in dem man jederzeit die Umstände vorschieben konnte: "Wenn ich schon den Führerschein hätte/mit dem Scheißstudium durch wäre/endlich mein eigenes Geld verdienen würde, würde ich heut Nacht mit dem Auto nach Paris fahren, um morgen unterm Eiffelturm zu frühstücken." Mit exakt derselben Argumentation bauen sich Muskel-Assis in Großraumdiscos hinter ihrer Freundin auf, wenn sie Stress mit einem anderen Muskel-Assi haben: "Ey, wenn sie mich nicht abhalten würde, ich schwöre, du wärst so was von fällig!"

Gute Nachrichten: Die Barrieren sind weg!

Gute Nachrichten also an dieser Stelle: Die Barrieren sind weg! Du bist laut Alter und Lebensumständen mittlerweile erwachsen? Sehr gut. Dann hör auf, einer Zeit nachzutrauern, die nur deshalb leuchtete, weil alles in ihr Illusion, weil alles nur "bald" und "dann" war. Ruf deine Freunde an, sag dem mit dem größten Auto, er soll volltanken, vergiss die Sonnencreme nicht (ja mei, wir sind jetzt eben ein bisschen vernünftiger) und fahr um Himmels willen Freitagnacht nach Paris. unter dem Eiffelturm-Selfie, auf dem du mich hoffentlich verlinkst, will ich die Hashtags #wild #free #eswirdallesimmernurnochbesser lesen. Und vielleicht ein liebevolles #fuckyouth.

Frau in Pool
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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg