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NEON-Sex-Knigge: Fünf unverzichtbare Tipps für einen gelungenen One-Night-Stand

Der One-Night-Stand: eine unkomplizierte Nacht in Gesellschaft eines Menschen, den ihr im Zweifel nicht wirklich gut kennt. Gar nicht mal so einfach. Das hier sind fünf Gebote, damit beide hinterher mit einem guten Gefühl in den nächsten Tag gehen – und die haben nicht nur mit dem Sex zu tun.

One Night Stand

Soll ein One-Night Stand gut gelingen, gilt es ein paar Gebote unbedingt zu beachten

Im besten Fall fühlt er sich federleicht an und lässt euch mindestens leicht berauscht zurück: der One-Night-Stand. Aber wie oft im Leben tritt schon der beste Fall ein? Seien wir ehrlich: Es kann schon viel schiefgehen beim schnellen Sex. Eine unkomplizierte Nacht in Gesellschaft eines Menschen, den ihr im Zweifel kaum kennt, ist gar nicht mal so einfach.

Es sei denn, ihr haltet euch an ein paar wenige, aber wichtige Gebote. Wir geben euch fünf unverzichtbare Tipps mit auf den Weg, damit beide nach dem One-Night-Stand mit einem guten Gefühl in den nächsten Tag gehen – und die haben nicht nur mit dem Sex zu tun.

Der NEON-Sex- für einen gelungenen One-Night-Stand:

1. Den Ort ganz bewusst wählen!

Zu mir oder zu dir? Die klischeebehaftete Frage ist von elementarer Bedeutung für einen erfolgreichen Verlauf der Nacht (es sei denn, man geht sich auf der Stelle an die Wäsche: im Gebüsch, auf der Clubtoilette, im Parkhaus, wherever). Die Antwort ist ganz klar eine Mentalitätsfrage: Wer sich nur in gewohnter Umgebung so richtig gehen lassen kann (und genau darum soll sich beim One-Night-Stand doch alles drehen: sich richtig gehen zu lassen), der sollte zu sich nach Hause einladen. Wem der Blick eines möglicherweise ziemlich fremden Menschen in die eigenen vier Wände aber zu intim ist, der sollte sich lieber einladen lassen. Diese Entscheidung führt uns geradewegs zu ...

2. Nicht von Kleinigkeiten abtörnen lassen!

"Sag mir, wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist." An der Phrase ist was Wahres dran. Beim One-Night-Stand gilt aber nicht nur bei der Bewertung der Wohnungseinrichtung des Sexualpartners: lieber beide Augen zudrücken und nicht von Nebensächlichkeiten die Stimmung killen lassen. Das hässliche Regal, die Schmutzwäsche auf dem Boden, das peinliche Buch auf dem Nachttisch - alles egal, denn jetzt geht's nur ums Vögeln. Ihr müsst hinterher nicht heiraten. Vielleicht werdet ihr euch nie im Leben wieder begegnen. Umso mehr gilt es, den Moment zu genießen und das Beste, um nicht zu sagen: das Geilste draus zu machen.

One-Night-Stand: Mit! Kondom! Verhüten!

3. Mit Kondom verhüten!

Mit! Kondom! Verhüten! Es ist die einfachste und zugleich wichtigste Regel zugleich. Und sie erklärt sich von selbst. Noch mal: Mit Kondom verhüten! Got it?! Gut. Dann weiter im Text ...

4. Den Absprung finden!

Es ist ein bisschen wie beim Trinken: Wenn du rechtzeitig aufhörst, wirst du den Abend später einmal besser (oder: überhaupt) in Erinnerung behalten. Aber es ist halt, wie gesagt, ein bisschen wie beim Trinken: Wem gelingt es schon, im richtigen Moment aufzuhören? Beim One-Night-Stand bedeutet aufhören genau genommen: sich zum Wohle aller Beteiligten hinterher dezent aus dem Staub zu machen und dabei so wenig wie möglich vom selbigen aufzuwirbeln. Manchmal reicht ein "Ich möchte morgen lieber alleine aufwachen" oder "Ich möchte lieber zu Hause schlafen" als Begründung. Wer sich mittelmäßig höflich lieber davonstiehlt, während der andere noch schläft, der hinterlässt gefälligst wenigstens einen kleinen Grußzettel. Generell gilt: Gemeinsames Frühstück sollte es am nächsten Tag wirklich nur in Ausnahmefällen geben. Die Chance, dass es der Begegnung der Nacht gerecht wird, ist einfach zu gering.

5. Sich bedanken!

Die Regel sollte dagegen sein: sich für eine schöne Nacht zu bedanken (ja, auch dann, wenn es gar nicht mal sooo doll war – ihr seht euch nicht wieder, habt keine emotionalen Verpflichtungen gegenüber einander, da muss man das sexuelle Selbstbewusstsein des anderen ja nicht bloß um der lieben Wahrheit willen mit dem Vorschlaghammer zertrümmern). Wer die paar netten Worte bei der Umarmung zum Abschied nicht über die Lippen bringt, kann das auch später noch per Whatsapp nachholen – denn nach der Nummer des anderen darf man auch bei eventuellem Desinteresse fragen – aus demselben Grund, aus dem man sich überhaupt bedankt: aus Höflichkeit, aber vor allem aus angebrachter Dankbarkeit, denn Sex ist, ob mit Fremden oder Freunden, im besten Fall unkompliziert und berauschend. Aber niemals selbstverständlich.

NEON-Reihe #sexbewusst: Muttermund als erogene Zone? Diese Frau erklärt, wie das geht
tim
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