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Twitter-Beitrag: Junger Brite schreibt über seine Depression – und bekommt überraschende Einladung

Chris Ryder ist Fan vom Barnsley FC und leidet an Depressionen. Nach einem Tweet über seinen aktuellen Zustand bekommt er Post – und was für welche.

Persönlicher Brief

Auf seinen Twitter-Post bekam Chris Ryder einen persönlichen Brief zurück (Symbolbild)

Getty Images

Depressionen sind scheiße. Das weiß auch Chris Ryder aus dem englischen Barnsley, der von der Krankheit betroffen ist. Um seiner Hoffnungslosigkeit etwas Ausdruck zu verleihen, schrieb er auf Twitter, wie er sich fühlt. "Angst, Stress und Depression können einen fertigmachen. Habe mich schon lange nicht mehr so weit unten gefühlt" twitterte er. Sein Beitrag erreicht eine Menge Leute. Darunter auch Gauthier Ganaye, CEO des Barnsley FC, einem Fußball-Verein, der in der dritthöchsten Spielklasse Englands spielt. Wie es der Zufall will, ist eben genau diese Mannschaft Chris’ Lieblingsverein. Zunächst dürfte Chris wohl nicht bekommen haben, das unter den Lesern seines Posts auch ausgerechnet der CEO "seines Vereins" ist.

Doch das änderte sich sehr schnell: Wie unter anderem "BBC News" berichtet, schrieb Ganaye Chris nämlich einen persönlichen Brief. Für einen Fußballfan dürfte das einem Ritterschlag gleichkommen. Ein Bild des Briefes hat Chris bei Twitter hochgeladen. Seitdem wurde der Post rund 30.000 Mal geteilt und sogar über 130.000 Mal geliked. Den Post versah Chris mit den Worten "der beste Fußballverein der Welt".

Verein hat ein Herz für seine Anhänger

In dem persönlichen Brief schreibt Ganaye, dass er über Social Media von Chris’ Schicksal gehört habe. "Ich weiß nicht genau, was bei dir los ist, aber ich hoffe, dein Zustand verbessert sich schnellstmöglich", schreibt er. Weil Chris ein Fan seiner Mannschaft und entsprechend durch dick und dünn mit dem Verein gegangen sei, wäre "es nun an der Zeit, sich zu revanchieren. Wir unterstützen dich. Lass es uns einfach wissen", schreibt Ganaye weiter. Chris könne gerne jederzeit vorbeischauen. Seine Bürotür wäre durchgehend für ihn geöffnet. 

Doch damit nicht genug: Abschließend gibt der CEO des Barnsley FC dem treuen Fan auch noch die Kontaktdaten einer Charity-Firma weiter, die sich um psychische Krankheiten kümmern. Das Feedback der anderen Twitter-User ließ nicht lange auf sich warten. Viele User feiern vor allem das Verhalten und das Engagement des Vereins ab. Ben Scott schreibt zum Beispiel: "Das ist ein ganz neues Level, stellt euch vor, euer Verein würde eure Nachricht bemerken, sich kümmern und dann auch noch die Zeit haben, so persönlich zu antworten. Wunderbares Verhalten." Und sogar eine Prominente ist unter den Twitter-Usern, die das Bild des Briefs kommentiert haben. "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling antwortete darauf mit einem Herz-Symbol.

Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass es auch Chris zeitnah wieder besser geht. Und wenn nicht, darf er sich ja zum Glück an seinen Lieblingsverein – den besten Verein auf der ganzen Welt – wenden.

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