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Viraler Facebook-Post: "Als würde es jeden Tag schneien": So fühlt sich das Leben mit Depressionen wirklich an

Die Suidzide von Anthony Bourdain und Kate Spade haben das Thema Depression aktuell wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Aber immer noch wissen viele Menschen wenig über das Leben mit der Krankheit. Ein tausendfach geteilter Facebook-Beitrag gibt jetzt berührende Einblicke.

Depressionen Post bei Facebook

Leben mit Depressionen: "Es könnte auch ein langer, langsamer Winter gewesen sein" (Symbolbild)

Er habe eine "endgültige Lösung für ein temporäres Problem" gefunden. So hat US-Schauspielerin Asia Argento den Selbstmord ihres Lebensgefährten Anthony Bourdain in einem Posting beschrieben. Der berühmte TV-Koch und Reiseexperte in der vergangenen Woche ebenso das Leben genommen wie Designerin Kate Spade. Beide litten an Depressionen, jenem vermeintlich "temporären Problem", von dem McGowan schreibt.

Die psychische Erkrankung ist durch die beiden Todesfälle abermals stark in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Trotzdem wissen immer noch viele Menschen, die nicht an Depressionen leiden, nur wenig über das Leben mit dem Leiden. Umso wichtiger ist deshalb das Posting von Facebook-Userin Charlene Nguyen, die den Text eines anonymen Autors geteilt und damit einen viralen Hit gelandet hat.

Posting über Depression: 7500-mal geteilt

Der Autor beschreibt mit intensiven Worten das Leben mit Depressionen und rührt damit das Netz. Nguyens Beitrag wurde bislang über 4000-mal geliked und mehr als 7500-mal geteilt. Der Text, in dem gleich zu Beginn auch Bezug auf Anthony Bourdain genommen wird, versucht das Leben mit der Depression aus Sicht eines Betroffenen begreifbar zu machen.

"Als würde es jeden Tag schneien" fühle es sich an: "Manchmal sind es nur ein paar Zentimeter. Es ist nervig, aber du kannst trotzdem zur Arbeit oder in den Supermarkt gehen. Klar, vielleicht schwänzt du das Fitnessstudio oder die Geburtstagsfeier eines Freundes, aber dann schneit es trotzdem immer noch, und wer weiß schon, wie schlimm es heute noch wird?"

"Als wären sie von der Lawine erfasst worden"

Er wisse nicht, so der Autor später im Text, wie es bei Bourdain und Spade gewesen sei: "Es sieht so aus, als wären sie von der Lawine erfasst worden. Aber es könnte auch ein langer, langsamer Winter gewesen sein. Vielleicht haben sie geschaufelt. Vielleicht auch nicht."

Er habe keine Botschaft für Menschen mit Depressionen, wie "hört nicht auf zu schaufeln", so der Autor. Weil es töricht sei. Deshalb richte er sich stattdessen an alle anderen: "Schnappt euch eine verdammte Schaufel und helft euren Nachbarn. Baut euch einen kleinen Schneepflug ans Auto und pflügt eure Nachbarschaft. Fordert eure Stadtverwaltung sozusagen dazu auf, mehr Streulaster anzuschaffen."

Den kompletten Post im englischen Wortlaut könnt ihr hier nachlesen:

Ihr habt suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Für Kinder und Jugendliche steht auch die Nummer gegen Kummer von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr zur Verfügung - die Nummer lautet 116 111.

tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.