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Ungarische Studie: Dieser Test soll's beweisen: Bist du süchtig nach Pornos?

Pornos sind inzwischen für jeden Menschen mit einem Internetzugang 24 Stunden am Tag mit ein paar Klicks erreichbar. Aber wie viele Pornos sind zu viele Pornos? Das fragte auch eine Studie aus Ungarn und hat einen simplen Test zusammengestellt.

Mann masturbiert am Küchentisch

Ist dein Pornokonsum bedenklich?

Getty Images

Pornos – was früher noch ein paar schmutzige Videos im dunkleren Teil der Videothek waren, hat sich inzwischen zu einem Milliardengeschäft im Internet gemausert. Auf unzähligen Seiten können User ALLES finden – von Blümchensex bis Anime. Und das kommt an. Einer der größten Anbieter von Internet-Pornographie, Pornhub, gibt an, dass seine User die Seite im Jahr 2017 stolze 28,5 Milliarden Mal besuchten.

Das sind sehr, sehr viele Pornos.

Und während ein bisschen Zeit allein ab und zu mit Sicherheit ein guter Weg zum Stressabbau sein kann, sollte sich das in Maßen halten. Forscher der Eötvös-Loránd-Universität in Ungarn haben nun einen Test entwickelt, mit dem ermittelt werden soll, ob sich dein Porno-Konsum im Rahmen hält, oder ob du die Hände häufiger mal über der Decke lassen solltest.

Bist du süchtig nach Pornos?

Für den Test mussten Kandidaten laut dem britischen "Independent" die folgenden Fragen nach einem Punktesystem beantworten: 1=Nie, 2=Sehr selten, 3=Selten, 4=Ab und zu, 5=Häufig, 6=Sehr häufig, 7=Ständig.

"Ich habe das Gefühl, dass Pornos in meinem Leben eine wichtige Rolle spielen.

Ich benutze Pornos, um mich emotional auszubalancieren.

Pornos haben für Probleme in meinem Sexleben gesorgt.

Ich muss immer mehr Pornos gucken, um mich befriedigt zu fühlen.

Ich habe versucht, weniger Pornos zu gucken – ohne Erfolg.

Es stresst mich, wenn mich etwas davon abhält, Pornos zu gucken.

Ich denke darüber nach, wie gerne ich Pornos gucken würde.

Wenn ich Pornos gucke, habe ich weniger negative Gedanken.

Mein Pornokonsum hält mich davon ab, das Beste aus mir rauszuholen.

Ich brauche immer mehr Pornografie, um alle meine Bedürfnisse abzudecken.

Als ich mir geschworen habe, keine Pornos mehr zu gucken, habe ich nur sehr kurz durchgehalten.

Ich plane, wann ich wieder Pornos gucken kann.

Ich baue durch Pornos viel Stress ab.

Ich vernachlässige andere Freizeitaktivitäten, um Pornos zu gucken.

Ich habe mit der Zeit angefangen, extremere Pornos zu gucken, weil die "leichte Kost" vom Anfang mich nicht mehr befriedigt hat.

Ich habe es geschafft, eine Weile keine Pornos zu gucken und hatte dann einen Rückfall.

Ich habe Pornos sehr vermisst, als ich mal keine geguckt hab."

Laut der Studie könnte ein Gesamtergebnis von 76 oder höher auf ein ernstzunehmendes Problem hindeuten. 

Für den Test der ungarischen Forscher wurden insgesamt 772 Teilnehmer befragt, von denen 3,6 Prozent Gefahr liefen, in einen ungesunden Pornokonsum abzurutschen. 

Aber wenn man sich die Fragen so anschaut, müsste man sich doch schon wirklich anstrengen, um auf 76 Punkte zu kommen, oder?

jgs
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?