Ungarn

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Von der Leyen und Lula im November 2024 in Rio de Janeiro

Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen: EU-Länder stimmen Mercosur-Abkommen zu

Der Weg ist frei: Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen steht das Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten kurz vor dem Abschluss. Die EU-Botschafter der 27 Mitgliedstaaten stimmten am Freitag mehrheitlich für die Vereinbarung, mit der eine der weltgrößten Freihandelszonen entstehen soll. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nannte das Abkommen einen "Meilenstein in der europäischen Handelspolitik", die deutsche Industrie erwartet "konkrete Vorteile".
Polnische Bauern demonstrieren gegen das Mercosur-Abkommen

Irland will gegen Mercosur-Abkommen stimmen - dennoch Mehrheit für Handelsabkommen

Irland hat am Tag vor der Abstimmung der EU-Staaten über die Unterzeichnung des Handelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten Widerstand gegen den Vertrag angekündigt. "Wir stimmen gegen das Abkommen", erklärte der stellvertretende Regierungschef Simon Harris am Donnerstag. Auch Frankreich, Polen und Ungarn sind gegen die Unterzeichnung. Für eine Sperrminorität reicht dies jedoch nicht.
Polnische Bauern demonstrieren gegen das Mercosur-Abkommen

Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe

Kurz vor der anvisierten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten rückt die notwendige Mehrheit im Rat der 27 EU-Länder in greifbare Nähe. Der italienische Außenminister Antonio Tajani sprach am Mittwoch von den "enormen Vorteilen" des Abkommens und weckte damit Hoffnungen, dass sein Land seinen Widerstand gegen die Vereinbarung aufgeben könnte. Die EU-Kommission machte nach einem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel weitere Zugeständnisse an die Landwirte.