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Fotoreihe "Behind the Scars": Mutig und unverstellt: Diese Menschen zeigen, was viele lieber verstecken

Wer auffällige Narben auf seinem Körper trägt, gilt häufig als unschön und entstellt. Die Bilder von Sophie Mayanne aber zeigen: Schönheit hat oft nicht viel mit Perfektion zu tun. Oft ist es die Macht der Makel, die uns einzigartig macht.

Anna - Das ist die Geschichte ihrer Narben

Anna: "Im August 2016 ist ein Lastwagen über meinen Arm gefahren. Das Rad stoppte auf meinem Ellbogen und als der Fahrer zurücksetzte, wurden mein Knochen und meine Haut zerfetzt. Ich hatte fünf Operationen, kürzlich erst eine Knochen- und eine Hauttransplantation. Clarissa Pinkola Estés sagt: 'Die Türen zur Welt unseres unverstellten Ichs sind selten, aber wertvoll. Wenn du eine tiefe Nabe hast, ist das so eine Tür.' Ich liebe diesen Satz! In meinen Narben finde ich Stolz, Sensibilität und Schönheit. Mein Arm wurde aus mir selbst wiederhergestellt. Doch ich spüre auch Wut und tief gehenden Schmerz. Narbengewebe ist hart, trocken und unflexibel. Es schränkt mich ein, wenn ich meinen Arm bewegen will. Ich glaube nicht, dass ich meinen Schmerz und meinen Stolz je werde voneinander trennen können. Sie werden für immer miteinander verbunden sein."

Sie machen uns Menschen einzigartig, zeigen, wie verletzlich die Haut ist, in der wir stecken. Und doch gelten Narben oft als hässlich, entstellend, gar widerwärtig.

Viele Menschen schämen sich deshalb für ihre Male und versuchen, gerade größere Narben zu verstecken. Ein Problem, gegen das Sophie Mayanne angehen möchte. Die 24-jährige Fotografin möchte das Stigma aus der Welt schaffen, das Narben und die Menschen, die sie tragen, umgibt. 

Schönheit kann sich in vielerlei Gestalt zeigen

Für ihre Bilderreihe "Behind the Scars" ("Hinter den Narben") hat sie Männer und Frauen fotografiert, deren Körper mit auffälligen Narben bedeckt sind. Zu den Bildern erzählen sie, wie sie zu den Hautveränderungen gekommen sind und wie sie damit umgehen, anders auszusehen als es dem herkömmlichen Schönheitsideal entspricht. 

Eine Auswahl der Fotos und der dazu gehörigen Geschichten seht ihr oben in unserer Bildergalerie. 

Mehr von Sophie Mayanne findet ihr auf ihrer Website

Beauty-Ideal im Zeitraffer: Hundert Jahre Schönheit rasen durch 60 Sekunden


lko
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.