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Rente Von Beitragszahler bis Umlageverfahren

Money, money, money?! Die Rente ist ein Grund zum Feiern– wenn das Geld stimmt. Aber tut es das in unserer Generation? Und wie funktioniert unser Rentensystem eigentlich? Das deutsche Rentensystem ist staatlich organisiert und dient vor allem der Altersvorsorge von Beschäftigten. Grundlage ist das sogenannte Umlageverfahren: Leute, die jetzt einen Job haben, zahlen Geld ein. Aus diesem Geld wird die Rente für alle bezahlt, die aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind.Die aktuellen Einzahler erwerben so einen Anspruch auf ihre eigene, kommende Rente. Das nennt man auch Generationenvertrag. Die Rente selbst wird durch Beiträge finanziert. Alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zahlen einen Teil ihres Gehalts ein. Also zum Beispiel Angestellte oder Auszubildende. Das machen sie aber nicht ganz allein: Die Hälfte dieser Beiträge übernimmt ihr Arbeitgeber. Auch Selbständige, wie zum Beispiel Hebammen, können Pflichtmitglieder sein. Auf lange Sicht gibt es in Deutschland immer mehr Rentner und weniger Einzahler. Das Rentensystem gerät damit in eine Schieflage. Auf rund 32 Millionen Einzahler kamen im letzten Jahr rund 21 Millionen Rentner. Auf einen Rentner kommen also nur noch 1,5 Einzahler. Zukünftig wird es sogar mehr Rentner als Einzahler geben. Daher muss der Staat aus Steuermitteln nachhelfen, damit auch in Zukunft jeder genug Rente bekommt. Wann man in Rente gehen kann ist eine politische Entscheidung. Alle, die nach 1964 geboren sind, können erst mit 67 in Rente gehen, ohne Abzüge zu bekommen.
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Generationenvertrag, Umlageverfahren, Beitragszahler - alles zu kompliziert mit der Rente?! NEON erklärt das deutsche Rentensystem in 19 GIFs.
lau

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