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Reddit-Thread: 3-Millionen-Dollar-Haus für größere Terrasse abreißen: Dafür werfen Reiche ihr Geld raus

Der Otto-Normalo ärgert sich schon, wenn das Amazon-Schnäppchen am nächsten Tag fünf Euro billiger ist – andere lachen über solche Peanuts. Bei denen wird auch mal ein drei Millionen Dollar teures Haus abgerissen, damit mehr Platz für die Terrasse ist.

Reddit-Thread: So dekadent leben Superreiche

Wieso Reste essen, wenn man jeden Tag neue Lebensmittel kaufen kann?!

Getty Images

Wann hast du dich das letzte Mal so richtig dekadent gefühlt? Als du beim Restaurant-Besuch ganz locker "Stimmt so" gesagt hast? Oder als du dir die selben Sneaker in zwei verschiedenen Farben gekauft hast, nur weil du dich nicht entscheiden konntest? Es gibt Menschen, die können darüber nur lachen – denn für sie sind das Peanuts. Ihr wollt Beweise?

Auf der Online-Plattform Reddit hat ein User gefragt: "An alle, die mit oder für die Ultra-Reichen arbeiten: Was war das Schlimmste, wofür die Leute ihr Geld ausgegeben haben, das ihr gesehen habt?" Und wenn man so durch den Thread scrollt, kommt einem der Mitbewohner, der sich jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen muss, weil seines mal wieder verloren oder kaputt gegangen ist, gar nicht mehr so verschwenderisch vor. Einige Highlights – von dreist bis unvorstellbar.

Die seltsame Welt der Superreichen und Millionäre

Userin swonstermonster erzählt von ihrer reichen Mitbewohnerin am College, mit der sie zum Spring Break in deren Ferienwohnung in Cabo war, als der Rückflug gestrichen wurde. "Ihr Vater war SO kurz davor, über 10.000 Dollar für einen Privatjet, der uns zurückfliegt, auszugeben, weil ich am nächsten Tag zwei Vorlesungen hatte und meine Mitbewohnerin eine", schreibt sie. "Ich wollte sowieso nicht hingehen, also war ich froh, dass wir es ihm ausgeredet haben."

"Ich erinnere mich an einen Typen in meiner Klasse, der 'kurz in den Apple Store' gegangen ist, um ein neues iPad zu kaufen, statt zu seiner Wohnung zurückzusehen und seines zu holen, das er auf dem Schreibtisch vergessen hatte", schreibt GandalfTheTartan. "Das hat er öfter als einmal gemacht."

Reste essen? Nur was für arme Leute!

Eine sowohl dekadente als auch umweltschädliche Aktion beschreibt User JedditClampett: "Ich habe einen Personal Trainer von Los Angeles nach Phoenix geflogen, fünf Tage die Woche, erste Klasse, für weniger als vier Stunden am Tag. Weil die Auswahl an Personal Trainern in Arizona scheinbar nicht gut genug war."

Ebenfalls eine sehr schlechte Ökobilanz muss die Familie gehabt haben, für die User Jaymover gearbeitet hat und in der aus Angst vor einer Lebensmittelvergiftung niemand Reste aß: "Alle paar Tage wurden die Kühlschränke komplett geleert, gereinigt und mit neuen Lebensmitteln bestückt, die wieder nicht gegessen und schließlich weggeworfen wurden."

Der Ex-Arbeitgeber von User whipperwil, ein "sehr reicher arabischer Mann", gab 7000 Dollar für eine Flasche Champagner aus. "Er trinkt nicht, hat sie aber gekauft, ein Snapchat-Foto damit gemacht und ist dann gegangen." Kann man ja mal machen für das perfekte Selfie ...

Ein User mit dem sehr kryptischen Namen -___-___-__-___-___- erzählt eine haarsträubende Geschichte von einem Freund, den er in der High School hatte: "Ich war mit ihm an der Metro-Station in Singapur und er meinte, dass er sich langweilt. Also hat er seine Metro-Karte mit 32.000 Dollar aufgeladen, nur damit er sehen konnte, dass die Zahlen nicht mehr auf den Bildschirm passen und darüber lachen konnte."

Aber es geht immer noch viel verrückter. "Ich habe bei Bauarbeiten an einem sieben Millionen Dollar teuren Haus mitgearbeitet. Während sowieso schon alles verrückt an diesem Ort war, war der eigentliche Klopper, dass die Hausbesitzer das Nachbaranwesen für drei Millionen Dollar gekauft haben, UM ES ABZUREISSEN, damit sie ihre Terrasse und den Garten ausbauen konnten", schreibt User UnverifiedCredential.

Naja, kann man machen – wenn man drei Millionen Dollar übrig hat ...

Viroth's Hotel Siem Reap
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.