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Spar-Challenge: Ein kleines Vermögen in 52 Wochen – so sparst du im kommenden Jahr Geld

Im Alltag Geld zurückzulegen ist gar nicht so leicht. Manchmal kann es daher helfen, sich einfach selbst zu überlisten. Mit diesen Tipps gibt es im neuen Jahr volle Kassen statt Spar-Frust.

Auch mit kleinen Summen kann man langfristig viel Geld sparen

Auch mit kleinen Summen kann man langfristig viel Geld sparen

Die Miete, der Beitrag für den Sportverein, das Semesterticket – für diese und andere Posten geht Monat für Monat einiges an Geld drauf. Im Alltag sparen? Das nimmt man sich zwar immer wieder vor, doch so richtig funktioniert es dann doch nicht. Was meist fehlt, ist die richtige Strategie. Denn Geld sparen, ohne sich dabei groß einzuschränken, ist möglich.

Die 52-Wochen-Challenge

Wer Herausforderungen liebt, ist hier genau richtig: Bei dieser Spar-Strategie legt man jede Woche des Jahres einen bestimmen Betrag zurück. Das muss keine große Summe sein, sondern der Euro-Wert, der der jeweiligen Woche entspricht. "In der ersten Woche ist es etwa ein Euro, in der zweiten zwei und so weiter", erläutert Sylvia Beckerle, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Mehr ist natürlich immer auch möglich. Nimmt man den Euro als Startbetrag an, kann man so innerhalb eines Jahres 1378 Euro sparen. Dieser Sparansatz ist allerdings nicht jedermanns Sache. "Er eignet sich eher für Leute, die sehr strukturiert in Geldangelegenheiten sind", erklärt Sylvia Beckerle. Wer das Projekt durchziehen möchte, kann sich selbst dabei unterstützen: Ein Hinweis im Kalender oder an der Pinnwand erinnert an die Sparpläne.

Der Fünf-Euro-Trick

Simpel auf smart: Sobald man einen Fünf-Euro-Schein im Portemonnaie hat, wird er aussortiert und kommt in ein Kästchen oder ein Sparschwein. Das gleiche Vorgehen funktioniert natürlich auch etwa mit Zwei-Euro-Stücken oder Zehn-Euro-Scheinen. "Ein solcher Ansatz kann in der Praxis durchaus funktionieren", bewertet die Finanzexpertin Sylvia Beckerle die Sparidee. Wichtig ist aus ihrer Sicht, dass das auf diese Weise gesammelte Geld nicht in einem Sparschwein bleibt. Ist eine bestimmte Summe – zum Beispiel 50 oder 100 Euro – zusammengekommen, dann sollte das Geld zur Bank gebracht und etwa auf ein Tagesgeldkonto eingezahlt werden. "Dann sehen Verbraucher ihren Sparerfolg schwarz auf weiß auf dem Kontoauszug, was sie motiviert - und es bringt Zinsen, auch wenn sie eher mager ausfallen", so Beckerle.

Bezahl dich selbst

Hier geht es darum, die Idee des Sparens aufzuwerten und sich dadurch zu motivieren: Statt jeden Monat etwas abzuzwacken und das eigene Geld zu verknappen, geht es vielmehr darum, sich selbst wertzuschätzen und sich bewusst Geld zur Verfügung zu stellen, damit man sich etwas gönnen kann. Jeden Monat überweist sich der Verbraucher daher von seinem Einkommen zum Beispiel zehn Prozent (oder mehr) auf ein Tagesgeldkonto – quasi einen Lohn an sich selbst. Das geht ganz einfach per Dauerauftrag. "Am Anfang besser mit kleinen Beträgen anfangen", rät Sylvia Beckerle. Bleibt am Monatsende noch regelmäßig Geld vom Einkommen übrig, kann man die Überweisungen an sich selbst immer noch steigern. Aus Sicht der Finanzexpertin ist dieser Ansatz in der Praxis sehr praktikabel. Selbst mit 20 oder 30 Euro pro Monat kommt über die Jahre hinweg ein größerer Betrag zusammen.

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Sabine Meuter/dpa/lau
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