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Studie zur Generation Y : Millennials sind keine Kapitalismuskritiker – sie sind einfach nur pleite

Sie haben kein Auto, leben im Tiny-House und wollen alles, nur nicht das bürgerliche Leben ihrer Eltern. Aber eigentlich sind Millennials gar nicht so anders, sagt eine Studie.

"Sind Millennials anders", wenn es um Konsum geht? Diese Frage will eine Studie der US-Notenbank beantworten

"Sind Millennials anders", wenn es um Konsum geht? Diese Frage will eine Studie der US-Notenbank beantworten

Getty Images

Die sogenannten Millennials, geboren zwischen den 1980er Jahren und den frühen 200er Jahren, leben nicht mehr den bürgerlichen Vorstadttraum ihrer Eltern. Sie haben nicht so viele Autos, Sparkonten oder gar Häuser. Sie sind das, was man Post-Konsumenten nennt.

Über die Generation Y wurde in den letzten Jahren viel geschrieben: Über die Digital Natives, die wenig Ahnung vom Leben, aber viel von Technik haben, die gut ausgebildet sind, aber nur Praktika machen, die alles haben können, aber nicht wissen, was sie wollen. In Amerika warfen ihnen Autoren und Ökonomen sogar vor, sie hätten ganze Industrien des Landes getötet – weil sie so wenig konsumieren. Doch eine Studie der Federal Reserve (Fed) der US-Notenbank räumt nun mit dieser Theorie auf.

Kein Geld für Konsum

"Millennials scheinen keine Präferenzen für den Konsum zu haben, die sich deutlich von denen früherer Generationen unterscheiden", fanden die Autoren der Studie heraus. Aber: Sie haben einfach weniger Geld, um überhaupt zu konsumieren. Denn viele sind genau im oder während der Jahre nach der Finanzkrise volljährig geworden. "Millennials sind weniger wohlhabend als Mitglieder früherer Generationen, als sie noch jung waren, mit niedrigeren Einkommen, weniger Vermögen und weniger Wohlstand“, so die Autoren. Hinzu kamen stagnierende Löhne, steigende Kosten für Bildung und fehlender Wohnraum.

Die vermeintliche Konsumkritik der Generation Y ist also laut der Experten nicht auf ihre Vorlieben und eine Gesellschaftskritik zurückzuführen, sondern vor allem auf ihren Geldbeutel. Und mittlerweile geben Millennials laut der Studie genauso viel Geld für Autos aus wie ihrer Vorgänger-Generationen – da sie langsam nicht mehr so stark finanziell belastet sind. Es scheint, dass sich viele dem Lebensstil ihrer Eltern langfristig wieder annähern werden.

Klimakiller Kapitalismus

Damit kopieren sie aber auch einen Lebensstil, der zu großen Teilen klimaschädlich ist. Ob Auto oder Haus in der Vorstadt: Der neue Konsum der Generation Y ist genauso wenig klimafreundlich wie ihr jetziger Konsum eine Kritik am Kapitalismus ist. 

"Sind Millennials anders?", wenn es um Konsum und Kapitalismus geht? Diese Frage wollte die Fed mit ihrer Studie beantworten. Die Antwort ist so komplex wie das streitbaren Konzept der Generation Y: Jein.

lau
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?