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Personaler erzählen auf Jodel: "Familienstand: gehoben" - Die lustigsten Bewerbungs-Fails

Ihr sucht gerade einen Job? Diese Bewerbungen machen Mut: Denn wenn die Konkurrenz so absurd schlecht ist, muss es mit der Anstellung einfach klappen... Auf Jodel verraten Personaler die lustigsten Fails bei Anschreiben und Co..

Bewerbung

"Sehr geehrter Herr X, wie geht's?"

Die Basics einer guten Bewerbung kennen wir alle: Den richtigen Ansprechpartner nennen, von Erfolgen berichten, authentisch sein und bloß KEINE RECHTSCHREIBFEHLER im Anschreiben! Trotzdem haben Personaler nicht immer etwas zu lachen - oder gerade eben doch: Auf Jodel verriet ein Mitarbeiter aus einer Personalabteilung jetzt, wie unfreiwillig komisch manche Bewerbungen sind, die bei ihm auf dem Tisch landen.

"Ich vertrete einen Kollegen in der Personalabteilung. Ich lach mich seit zehn Uhr tot, was Leute so für Bewerbungen raushauen. 'Sehr geehrter Herr X, wie geht's'?", ging der Thread los. Schnell steuerten zahlreiche andere Jodler ihre besten Sprüche aus Bewerbungsanschreiben und Vorstellungsgesprächen bei.

Ein Dab auf dem Bewerbungsfoto? Alles schon vorgekommen

Das geht bei absurden Gehaltsvorstellungen los ("Die will 180.000 Euro im Jahr als Personalerin") und hört bei Sätzen auf, die so kurios sind, dass man sie sich gar nicht ausdenken kann: "Ich hatte vor kurzem mal eine, die bei Familienstand 'gehoben' angegeben hat," berichtet ein Jodler. Ein anderer zitiert Unglaubliches aus einem Motivationschreiben an eine Zahnärztin: "Des Weiteren haben mir meine Großeltern, weitere Verwandte und Nachbarn nahegelegt, eines Tages Ihre Praxis zu übernehmen, da Ihre Kinder andere Berufswege einschlugen." Bitte was?!

Auch eine stete Quelle für Lachtränen: Bewerbungsfotos. "Mir hat eine Bewerberin 'ne Mappe mit 15 Bildern geschickt. Einfach so eine Fotosession," heißt es. Andere schicken Selfies, umarmen auf dem Bild einen Baum oder einer "saß in der Hocke auf einem umgedrehten Eimer und hat einen Dab gemacht."

Auch im persönlichen Gespräch stellen sich viele Bewerber nicht besonders geschickt an. "Hab einen Kerl zurückgerufen, weil etwas gefehlt hat. Er geht ran und bittet mich, später anzurufen, weil er gerade Frauenbesuch hat..."

Die Beispiele zeigen vor allem eines: Manchmal ist die Konkurrenz eben gar nicht so stark, wie gedacht.

Szene Vorstellungsgespräch
sst
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.