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Oldie-Rookie: NBA-Märchen: 32-Jähriger bekommt Vertrag für zwei Spiele und feiert Traumdebüt

Es ist die rührendste Geschichte der NBA-Saison: Nach elf Jahren als "Nachwuchsspieler" durfte Andre Ingram zum ersten Mal für die Profis der Los Angeles Lakers ran – und wurde nicht nur zum Matchwinner, sondern über Nacht zur Inspiration für Millionen.

Andre Ingram bei seinem ersten Spiel in der NBA

Gefeierter Held des Spiels: Der 32-jährige Andre Ingram von den Los Angeles Lakers bei seinem ersten Spiel in der NBA

Im Staples Center zu Los Angeles wurde schon häufiger Sportgeschichte geschrieben. Aber eine Story wie jene aus der vergangenen Dienstagnacht hat die Heimspielstätte der Los Angeles Lakers auch noch nicht erlebt: Debütant Andre Ingram erlebte ein echtes Basketball-Märchen und brachte seine Mitspieler am Spielfeldrand förmlich zum Ausflippen vor Freude, die Fans feierten ihn frenetisch.

Trotz der 99:105-Niederlage der Lakers gegen die Houston Rockets war Ingram der große Gewinner des Abends. Denn das vorletzte Spiel der laufenden Saison war Ingrams Debüt bei den Profis. Der 32-Jährige hatte vor dem Match völlig überraschend einen Vertrag für zwei Spiele beim 16-maligen NBA-Champion erhalten – nach insgesamt elf Jahren in der D-League, einer Nachwuchsliga, in der die Talente der NBA-Teams Spielpraxis sammeln können.

NBA: Oldie-Rookie Andre Ingram und sein Traum

Der Oldie-Rookie legte bei seinem ersten Einsatz in der besten Basketball-Liga der Welt los wie die Feuerwehr, erzielte elf Punkte in den ersten sechs Minuten. Am Ende kam er auf 19 Punkte in 29 Minuten, vier Dreipunktwürfe und drei Steals inklusive. Bereits während des Spiels berichtete Ingrams Frau Marilee in einem Interview vom Traum, der für ihren Mann gerade wahr werde:

Dabei war dieser Traum von der großen NBA-Karriere, realistisch betrachtet, längst ausgeträumt: Das ewige Talent war seit 2012 im Nachwuchsteam der Lakers aktiv, spielte zwischendurch gar in Australien bei den Perth Wildcats. Umso rührender die Reaktionen aus der ganzen Liga zum Traumdebüt des Spätstarters: In den sozialen Medien wird Ingram von den Stars als Inspiration gefeiert. Er sei ein Beispiel für die Kraft der Beharrlichkeit, schreibt zum Beispiel Chris Paul von den Rockets. Jeremy Lin von den Brooklyn Nets zeigt sich ebenfalls bei Twitter von der Ingram-Story begeistert: "Jeder, der seine Basketballträume verfolgt, kann das zu schätzen wissen ... zu gut.".

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Die Niederlage der Lakers im bedeutungslosen Spiel gegen den Tabellenführer der Western Conference geriet an diesem Abend völlig in den Hintergrund. Die Lakers haben sich nicht für die Play-offs qualifiziert. Eine Saison zum Vergessen ist es seit dem Märchen von gestern Abend trotzdem nicht.

tim
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?