HOME

Universität Hohenheim: Ein Arzt schrieb 37 Studenten für dieselbe Prüfung krank – nun wird gegen ihn ermittelt

An der Uni Hohenheim hatten im Mai gleich 37 Studenten eine Prüfung abgebrochen und sich spontan krankgemeldet. Besonders verdächtig: Die Atteste kamen von demselben Arzt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Mediziner.

Verdacht auf falsche Atteste an der Uni Hohenheim

An der Uni Hohenheim hatten sich 37 Studenten für eine Prüfung vom selben Arzt krankschreiben lassen – jetzt wird ermittelt

Getty Images

Manchmal hat man keine Zeit zu lernen. Manchmal hat man wirklich versucht zu lernen, aber der ganze Lehrstoff ging in zwei Tagen (wer hätte das gedacht?!) leider doch nicht in den Kopf. Und manchmal hat man einfach keine Lust. Die Klausurenphase in der Uni kann ganz schön hart sein – und die Versuchung, sich einfach ein Attest zu holen, erscheint vielen Studenten als einziger Ausweg. 

Und oft scheint der Weg zum Krankschreiben erschreckend einfach. In wahrscheinlich jeder (Studenten-)Stadt gibt es einen Arzt, den alle nur "Dr. Holiday" (oder ähnlich) nennen. Bei manch einem Mediziner reicht schon ein simples "Ich hätte gestern eigentlich eine wichtige Klausur schreiben müssen, war aber nicht anwesend und brauche jetzt ein Attest". Und schon heißt es: Einmal Grippe zum Mitnehmen, bitte! 

37 Studenten der Uni Hohenheim lassen sich für Prüfung krankschreiben

Von der Staatsanwaltschaft Stuttgart wird nun in einem Fall ermittelt, der dem Attest-Zirkus wirklich die Krone aufsetzt. Im Mai hatten 37 Studenten der Universität Hohenheim gleichzeitig eine Prüfung für Finanzwirtschaft abgebrochen und sich spontan krankgemeldet. Ziemlich verdächtig – fand auch die Uni und befragte die Prüfungsabbrecher. Besonders verdächtig: Alle Atteste stammten von ein und demselben Arzt.

Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, wird der Mediziner verdächtigt, falsche Krankschreibungen ausgestellt zu haben. Bei den 37 spontan-kranken Studenten seien entweder Schwindel und Sehstörungen oder Übelkeit und Erbrechen diagnostiziert worden, sagte Universitätssprecher Florian Krebs im Juni, als der Fall öffentlich bekannt geworden war. Mittlerweile gehen die Ermittler von bis zu 145 möglichen Fällen aus. Bei der Durchsuchung der Praxisräume beschlagnahmten die Beamten umfangreiche Unterlagen und Dateien, die nun ausgewertet würden.

US-Universität: Dozentin lässt Studentin durchfallen, weil "Australien kein Land ist"
def mit DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.