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Skandal in Japan: Uni fälscht jahrelang Prüfungsergebnisse - aber nur von Frauen

Bei internen Ermittlungen an der Tokyo Medical University stellte sich heraus, dass seit Jahren die Ergebnisse der Aufnahmetests von Frauen gefälscht wurden - und zwar aus sexistischen Gründen.

Japan Uni

Durchgefallen! Das hieß es jahrelang für auffallend viele Frauen beim Eignungstest fürs Medizinstudium an einer Uni in Tokio. 

Die Tokyo Medical University hat es nun bestätigt: In einer internen Untersuchung ist aufgedeckt worden, dass die medizinische Hochschule seit Jahren die Ergebnisse der Aufnahmetests fälscht.

Die Testergebnisse wurden so manipuliert, dass Bewerberinnen deutlich schlechtere Chancen hatten, einen Platz zu kriegen

Um einen Platz in der Tokyo Medical University zu bekommen, müssen die Bewerber eine Prüfung schreiben. Wer über die Mindestpunktzahl kommt, kriegt einen Platz, kann das Medizinstudium antreten und ist theoretisch auf einem guten Weg, eine Zukunft als Arzt oder Ärztin zu haben. Eigentlich. Uni-interne Ermittlungen haben jedoch aufgedeckt, dass die Hochschule seit Jahren sämtliche erhaltenen Testergebnisse um 20 Prozent herunterstuft – um anschließend die der männlichen Bewerber um 20 Punkte wieder hochzustufen, es sei denn, diese waren schon mindestens vier Mal durchgefallen. 

Das systematische Vorgehen hat seit der Einführung in 2006 dafür gesorgt, dass sich die Rate der Bewerberinnen, die die Prüfung erfolgreich absolvieren konnten, seit 2010 von 38 auf 18 Prozent verschlechtert hat, wie der britische "Guardian" berichtet.

Die Tokyo Medical School

Die Tokyo Medical School

Die Chancen der Bewerberinnen wurden verringert, weil sie ihren Beruf womöglich frühzeitig abbrechen

In Japan leiden viele Frauen unter fehlender Gleichberechtigung, wenn es um Unterstützung beim Großziehen der Kinder durch ihre Männer geht. Diese Tatsache plus Überstunden im Beruf führen oft dazu, dass Frauen ihren Beruf kündigen müssen. Die Hochschule unterstellte daher, dass Studentinnen ihr Studium womöglich unter- oder abbrächen, wenn sie schwanger würden.

Die Ermittlungen an der Tokyo Medical University, bei denen die Diskriminierungen aufgedeckt wurden, begannen aufgrund eines Verdachts. Berichten zufolge soll der Sohn eines Mitarbeiters des Bildungsministeriums an der Hochschule angenommen worden sein, nachdem die Universität Forschungsgelder erhalten hatte.

Der Leiter der Hochschule hat sich inzwischen entschuldigt und der japanischen Presse erzählt, er hätte von der Diskriminierung der Bewerberinnen nichts gewusst.

jpb
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.