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Balkon, Haustiere und Co.: Mieter-Quiz: Wie gut kennst du deine Rechte und Pflichten?

Darf man auf dem Balkon grillen? Wann ist eigentlich Mittagsruhe? Und darf ich ein Haustier haben? In unserem Quiz findest du heraus, wie gut du deine Rechte und Pflichten als Mieter kennst.

Frau mit Hund auf Balkon

Dürfen wir eigentlich ein Haustier haben? Teste hier, wie gut du dein Mietrecht kennst (Symbolbild)

Getty Images

Wir ziehen von Zuhause aus, wir fühlen und frei, wir können tun und lassen was wir wollen – bis der erste Brief vom Vermieter kommt. Auf einmal tun sich Fragen über Fragen auf: Wann muss man die Wohnung streichen? Dürfen wir ein Haustier haben? Darf man in der Wohnung rauchen? Und ist es in Ordnung, auf dem Balkon zu grillen?

Denn spätestens wenn in der Altbauwohnung ständig die Sicherung rausfliegt oder trotz Lüften ein hartnäckiger Schimmel die Wände hoch kriecht, ist es an der Zeit, sich über seine Rechte als Mieter bewusst zu werden. Zwar ist es im weitesten Sinne unsere Wohnung, doch etwas zu mieten ist anders als etwas zu besitzen – wir sind nicht allein verantwortlich. Wer Miete zahlt, hat oft das Recht, den Vermieter um Hilfe zu bitten oder eine Rückerstattung aufkommender Kosten einzufordern. Genauso hat die persönliche Freiheit als Mieter aber auch Grenzen – denn auch wir haben Pflichten und Regeln, an die wir uns halten müssen. Wie gut kennst du dich mit dem Mieten aus? 

Wie gut kennst du deine Rechte und Pflichten als Mieter? Hier im Test findet du es heraus: 

gho
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?