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Erinnerungen: Die absurdesten Dinge, für die man in der Schule bestraft wird

Wenn das Chaos im Klassenzimmer zu groß wird, greifen Lehrer zu Strafen – manchmal aus lächerlichen Gründen. Internetnutzer haben ihre kuriosesten Schulerfahrungen geteilt.

Eine Schülerin wartet vor einem Büro auf ihre Strafe

Es ist nicht immer ganz nachvollziehbar, für was man in der Schule bestraft wurde

Getty Images

Lehrer müssen sich in der Schule durchsetzen - und dabei haben sie manchmal ihre liebe Not. In dem Chaos, das häufig im und auf dem Schulhof herrscht, verlieren viele von ihnen zuerst den Überblick, dann die Fassung und am Ende sogar ihre Autorität. Um die Schüler irgendwie in den Griff zu bekommen, greifen viele Lehrer zu Strafen. Manchmal aus ganz kuriosen Gründen.

Das kennt wohl jeder aus der Schulzeit: Man wird zum Nachsitzen oder einer Strafarbeit verdonnert, zum Direktor geschickt oder gleich ganz aus der Schule geworfen. In den meisten Fällen wissen die Übeltäter sehr wohl – wenn sie mal ganz ehrlich zu sich sind –, warum sie diese Strafe ereilt. Manchmal erwischt es aber auch , die überhaupt nichts angestellt haben.

Die kuriosesten Bestrafungen für Schüler

Darüber haben sich nun einige User in einer Diskussion auf der Bilderplattform imgur ausgetauscht. Dort hatte ein Nutzer vor einigen Tagen die Frage gestellt: "Was war die dümmste Sache, für die ihr mal in der Schule bestraft wurdet?"


Als Diskussionsanstoß postete er einen Screenshot, auf dem jemand – offenbar ein Schüler einer christlichen Grundschule – folgende Geschichte erzählt: "Ich bekam Probleme, weil ich beim meine Augen aufmachte ... durch den Lehrer, der bemerkt hatte, dass ich die Augen auf hatte, weil selbst seine Augen aufmachte."

Das ist schwer zu toppen? Challenge accepted. "Ich wurde zum Direktor geschickt, weil ich meinen Freund aus dem Mittleren Osten 'Osama' genannt hatte", erzählt jemand. Könnte ein böser Witz gewesen sein, aber: "Sein Name war Osama."

Ein anderer berichtet: "Ein Lehrer schickte mich zum Nachsitzen, weil er mich beschuldigte, dass meine Eltern meine Hausaufgaben gemacht hätten." Anscheinend war der Schüler seinen Klassenkameraden einfach zu weit voraus.

Eine wichtige Erfahrung

Auch gut: "Mein Freund wurde aus dem Klassenraum geschickt, weil er gefurzt hatte. Das war aber ich." Die Schadenfreude kann man sich nur vorstellen, genau wie das innere Grinsen eines anderen Users, der erzählt: "Ich wurde für einen Tag nach Hause geschickt, weil ich zu selten da war. Ich konnte kaum ernst bleiben."

Eine wirkliche Ungerechtigkeit erlebte User "MIMIK128". Er (oder sie) schwärzte bei der Schulleitung einen Jungen an, der die Schließfächer der Schüler aufgebrochen hatte. Blöd nur: "Das war der Sohn des Direktors." Der Ärger über die ungerechte Behandlung dürfte bei den meisten verraucht sein, heute können sie über diese Episoden aus der Schulzeit lachen. 

Und, wie ein Teilnehmer der Diskussion bemerkt, sie haben aus ihren Erlebnissen für ihr Leben vielleicht mehr für ihr Leben mitgenommen als aus dem Unterrichtsstoff: "Es ist eine große, lebensverändernde Erfahrung, wenn du zum ersten Mal für etwas den Kopf hinhalten musst, was du gar nicht getan hast."

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epp