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"Project Body Hair": Das gab's noch nie: In dieser Rasierer-Werbung haben Frauen endlich echte Behaarung

Den meisten Menschen fällt nicht mal auf, dass in den Werbespots für Damenrasierer gar keine Körperhaare zu sehen sind. Absurd, oder? Eine Firma aus den USA will mit ihrem Werbespot nun eine Lanze für die weibliche Behaarung brechen.

Werbespot für Damenrasierer mit echter Behaarung

Die Rasierer-Firma "Billie" stellt die Fotos aus der Kampagne kostenlos auf Unsplash zur Verfügung - für mehr Medienpräsenz von behaarten Frauen

Unsplash

Ist euch schon mal aufgefallen, dass in Werbespots für Damenrasierer nie wirklich Körperhaare gezeigt werden? Die Klingen gleiten immer über bereits perfekt rasierte Beine und Achseln. Es ist absurd - und trotzdem fest in unseren Köpfen verankert. Uns fällt dieses Paxadoxon nicht mal mehr auf. 

Der US-amerikanische Rasierer-Hersteller "Billie" will dies nun ändern. Mit dem "Project Body Hair" und einem ungewöhnlichen Werbespot:

Langsam fährt die Kamera über die nackten Beine, angefangen bei den rosa Plüschsandalen. Nichts Besonderes. Schaut man genauer hin, sieht man aber etwas, das an Frauenbeinen immer noch eher unüblich ist: Haare. "Jeder hat sie - sogar Frauen", heißt es im Video. "Die Welt tut so, als würden sie nicht existieren. Aber sie tun es. Wir haben nachgesehen." 

Haare bitte nur auf dem Kopf!

Haare an Stellen außerhalb des Kopfes und vielleicht noch der Arme (aber bloß nicht unter den Armen!!1!) sind an weiblichen Körpern immer noch verpönt. Dabei sollten sie normal sein - wie bei jedem männlichen Wesen auch. Dazu muss man allerdings sagen, dass viele Werbespots für Männerrasierer genau so haarlos sind (zum Beispiel Gilette oder Nivea). Da muss sich also generell noch einiges beim Thema Körperbehaarung tun.

Werbespot für Damenrasierer mit echter Behaarung

Auch Frauen haben Haare am ganzen Körper

Unsplash

Ganz unüblich für eine Firma, die ihr Geld mit dem Verkauf von Rasierern verdient, propagiert "Billie" nicht das klassische Bild der glattrasierten Frau, sondern überlässt es den Zuschauerinnen, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Haare entfernen möchten oder eben nicht: "Egal wann oder ob du dich überhaupt rasieren willst: Wir sind da", heißt es im Spot. Sie zeigen Frauen, die stolz ihre behaarten Achseln in die Kamera halten - eine kämmt ihre Haarpracht liebevoll.

Die Kampagne von "Billie" trägt den Namen "Project Body Hair". "In den letzten 100 Jahren haben Marken für Damenrasierer nie die Körperbehaarung einer Frau gezeigt ... bis jetzt", schreibt das Unternehmen auf Twitter zu dem Werbespot. "Werbung zeigt Frauen die ihre perfekten, gebräunten Beine 'rasieren'. Seltsam, oder?", heißt es auf der zugehörigen Website

Rasierer-Werbung, die das zeigt, wofür sie eigentlich da ist: echte Haare rasieren. Wieso ist da eigentlich nicht schon früher jemand drauf gekommen?!

Nach dem Rasieren: Dieser Trick hilft bei eingewachsenen Haaren
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.