HOME

#InMyFeelingsChallenge: Diese Challenge gerät völlig außer Kontrolle – nun wurde ein Mann sogar angefahren

Aus dem Megahit "In My Feelings" des kanadischen Superstars Drake ist eine virale Dance-Challenge geworden. Doch die gerät gerade völlig außer Kontrolle. Nun wurde ein Mann sogar angefahren.

Drake: Diese Challenge gerät völlig außer Kontrolle – nun wurde ein Mann sogar angefahren

Glück im Unglück: Dem Nachahmer der an Drakes angelehnten #InMyFeelings-Challenge ist nichts passiert

Achtung, bei diesem Song besteht Ohrwurm-Gefahr:

Keke, do you love me? Are you riding?

Say you'll never ever leave from beside me

'Cause I want ya, and I need ya

Na, wer hat's erkannt? Richtig, das ist der Refrain von Drakes Megahit "In My Feelings". Der Track aus seinem aktuellen Album "Scorpion" sorgt nicht nur seit Wochen in den internationalen Single-Charts für Furore (in neun Ländern auf Platz 1), sondern auch in den sozialen Netzwerken. Dort ist zu "In my Feelings" eine virale Dance-Challenge ausgelöst worden, die nun völlig außer Kontrolle geraten ist.

Begonnen hat alles vor einem Monat, als der Comedian theshiggyshow in einem Video auf Instagram zu der gerade frisch veröffentlichten Single auf der Straße tanzte. Schnell fanden sich prominente Nachahmer – wie Schauspieler Will Smith, Nationalspieler Jerome Boateng oder Model Emily Ratajkowski.

#InMyFeelingsChallenge geht durch die Decke

Inzwischen lassen sich fast 400.000 Beiträge unter dem #InMyFeelingsChallenge auf Instagram finden. Sie alle orientieren sich an der Hook des Liedes: Zu "Keke, do you love me" wird beispielsweise ein Herz geformt, bei "Are you riding" eine Lenkradbewegung nachgemacht etc.

Aber anscheinend reicht das einigen nicht mehr. Frei nach dem olympischen Motto "Citius, altius, fortius" (lateinisch, deutsch: schneller, höher, stärker) versuchen sich die Leute mit immer spektakuläreren Videos zu übertreffen: Immer öfter steigen Otto Normaltänzer aus dem fahrenden Auto aus. Natürlich geht das nicht immer gut.

Den neuesten Fail leistete sich ein Nachahmer, der bei seiner Tanzeinlage auf der Straße sogar angefahren wurde. Zum Glück ist dem Mann außer ein paar Schürfwunden am Unterarm nichts passiert.

Sogar Drakes Plattenfirma Universal bittet um Vorsicht

Dennoch belegen die Beispiele mal wieder eindrucksvoll, wie naiv viele Social-Media-User für ein bisschen Aufmerksamkeit und ein paar Likes an solche Challenges ran gehen. Dementsprechend ist es wenig verwunderlich, dass Drakes Plattenfirma Universal auf seiner Webseite alle Drake- und Dance-Fans bittet, "bei eigenen Versuchen an der 'In My Feelings'-Challenge besondere Vorsicht walten zu lassen".

Enthüllung auf Album "Scorpion": Rapper Drake soll Kind mit diesem Pornostar haben
rpw
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?