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Neuseeland: "Das ist falsch": Wegen einer Siebenjährigen wird ein sexistisches Straßenschild geändert

Warum werden da nur Männer erwähnt? Das fragte sich eine Siebenjährige aus Neuseeland, als sie ein Straßenschild auf dem Weg zu ihren Großeltern sah. Deshalb schrieb sie der Regierung einen Brief – mit Erfolg.

Neuseeland: Wegen Siebenjähriger wird ein sexistisches Straßenschild geändert

Eine Siebenjährige aus Neuseeland fand es "unfair", dass auf einem Straßenschild nur Männern erwähnt wurden

Getty Images

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) ist seit dem 1. April 2013 geschlechtsneutral. Statt "Radfahrer" heißt es seither im Gesetzgeber: "Wer ein Fahrrad führt" oder "Fahrradfahrende". Kritiker finden das umständlich, überflüssig und zum Teil unsinnig. Vielleicht ist es das sogar ein bisschen. Dafür ist es aber gerechter – zumindest wenn es um die Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern geht.

Trotzdem gibt es im Straßenverkehr immer noch Sexismus. Das fiel nun sogar der siebenjährigen Neuseeländerin Zoe Carew auf. Das junge Mädchen wunderte sich auf dem Weg zu ihren Großeltern über ein Straßenschild, auf dem "Linemen" (deutsch: Leitungsmonteur *in) stand. Sie fand es unfair, dass auf dem Schild nur von Leitungsmonteuren und nicht auch Leitungsmonteurinnen die Rede war. Deshalb schrieb Zoe der New Zealand Transport Agency (NZTA), einem staatseigenen Unternehmen, das dem Verkehrsministerium unterstellt ist, einen Brief.

"Warum heißt es 'LINEMEN'?"

Die staunten nicht schlecht, als sie lasen, was der Kleinen aufgefallen war. "Ich möchte nicht unbedingt eine Leitungsmonteurin werden, wenn ich einmal groß bin. Aber es gibt bestimmt einige Mädchen, die eine werden wollen", schrieb sie in ihrem Brief an den Geschäftsführer der NZTA, den ihre Mutter auf Twitter veröffentlichte. "Warum heißt es 'LINEMEN', wenn die Menschen, die an den Stromleitungen arbeiten, Männer und Frauen sein können?"

Zoe findet, dass das "falsch und ungerecht" sei. Deshalb forderte sie das Unternehmen auf, diese Ungerechtigkeit zu stoppen. "Können Sie bitte das Schild in 'Line-Workers' ändern – oder in ein anderes Wort, das gerecht ist?"

Neuseeland ändert das Straßenschild

Nur ein paar Wochen später bekam Zoe eine Antwort vom Chef der NZTA. Der bedankte sich, um ihr dann die freudige Nachricht mitzuteilen: "Wir mögen deine Idee sehr. Aber dein Vorschlag 'LINE-WORKERS' ist leider zu groß für das Schild. Wir machen stattdessen "LINE CREW" daraus. Das passt auch von der Größe her." Allerdings werde es noch etwas dauern, bis das alte durch das neue Schild ersetzt werde.

Im Netz wurde die Siebenjährige für ihren Erfolg gelobt: "Weiter Zoey, das hast du toll gemacht", twitterte eine Userin. Allerdings gibt es auch einige, die es fraglich finden, ob die Siebenjährige den Brief auch wirklich geschrieben hat. Bei dem Ergebnis sollte das doch völlig egal sein, oder nicht?

rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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