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Dislike-Storm: Youtube hat es geschafft, das meistgehasste Video aller Zeiten selbst zu produzieren

Sie sind ein handfestes Indiz dafür, dass sich ein Jahr langsam dem Ende neigt: Jahresrückblicke. Auch Youtube hat sich mit "Rewind" daran versucht – doch das ging gründlich schief.

YouTube-Jahresrückblick steht auf einem Schild im YouTube Space Berlin auf der Bühnenleinwand

Mit seinem Rewind-Video hat sich Youtube selbst ins Aus geschossen (Symbolbild)

DPA

Es ist offiziell: Das unbeliebteste Video auf Youtube kommt – Trommelwirbel – von Youtube selbst. Aber als wäre das nicht schon bitter genug, setzt der "Youtube Rewind 2018" (ungewollt) noch einen drauf: Das Video sammelt innerhalb von zwei Wochen 13 Millionen Dislikes. Damit geht es als meistgehasstes Video in die Youtube-Geschichte ein. Und kickt, so ganz nebenbei, Justin Biebers Song "Baby" vom Thron. Das dazugehörige Video hat nämlich 9,9 Millionen Dislikes bekommen. Allerdings in den letzten acht Jahren und nicht in 14 Tagen.

Wichtige Youtube-Stars fehlen im Video

Dabei war für Youtube alles so einfach. Denn der "Rewind" ist letztlich nichts anderes als ein Jahresrückblick. Eine achtminütige Zusammenfassung aus den beliebtesten und wichtigsten Videos des Jahres, Youtube-Sternchen und Internet-Trends. Doch genau da liegt das Problem: Stars wie Logan Paul, der in Deutschland vor allem durch seinen Besuch im japanischen "Selbstmord-Wald" berühmt wurde und der Schwede "PewDiePie", fehlen.

Zweiterer ist in der Vergangenheit immer wieder durch sexistische und rassistische Äußerungen aufgefallen, betreibt aber dennoch den meistabonnierten Kanal des Videoportals. Auf sein Fehlen im "Rewind" reagierte er mit einem Video. Andere große Youtuber setzten sich ebenfalls vor ihre Kameras und forderten sogar die Abschaffung von "Rewind". 

Correctness statt Creativity

Unterdessen lassen viele Nutzer ihren Frust in der Kommentarspalte unter dem Video aus. Youtube achte nur noch darauf, dass Videos politisch korrekt sind und den Werbepartnern gefallen. Die Zuschauer sowie Kreativität blieben stattdessen auf der Strecke. Und das können sie eben nur mit einem Dislike bewerten.

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pawlo
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?