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McDonald's, KFC & Co.: Fast-Food-Riesen verarbeiten das Fleisch gequälter Hühner: Haben wir denn was anderes erwartet?

Zum ersten Mal beschäftigt sich ein groß angelegter Bericht mit den elenden Bedingungen in der Massentierhaltung. Die Enthüllungen der Tierschutzorganisation WAP sind entsprechend schrecklich – wenngleich sie nicht wirklich überraschen.

McDonald's KFC Fast-Food

Massentierhaltung von Hühnern auf einer Geflügelfarm (Symbolbild)

Wer von euch isst gerne bei McDonald's, Burger King, Subway, KFC, Domino's, Starbucks oder Pizza Hut? Der sollte jetzt eventuell nicht weiterlesen. Denn auch wenn wahrscheinlich keiner von euch so naiv ist zu glauben, dass die Hühner, deren Fleisch ihr dort verzehrt, vorher ein glückliches Leben geführt haben, so sind die Erkenntnisse eines neuen Berichts dennoch nicht weniger schockierend.

In ihrem Report prüft die Tierschutzorganisation World Animal Protect (WAP) die acht größten Fast-Food-Ketten der Welt – neben den oben genannten auch die südafrikanische Kette Nando's – auf ihre Richtlinien zum Schutz der Hühnherhaltung, auf die Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere und auf die Kommunikation der entsprechenden Fortschritte.

McDonald's & Co.: "Poor", "Very Poor", "Failing"

Im Gesamtranking erhielten dabei alle Unternehmen maximal die Bewertung "Poor", was der Note Vier entspricht. Demnach schnitten Burger King, Starbucks und Subway mit "Poor" ab, McDonald's, Pizza Hut, KFC und Nando's mit "Very Poor", Domino's gar mit dem schlechtestmöglichen "Failing". Die Hauptvorwürfe der WAP bezieht sich auf die mangelnde Transparenz der Unternehmen gegenüber ihren Kunden und die Toleranz brutaler Methoden.

Weltweit leben laut des Berichts über 40 Milliarden Hühner in Massentierhaltung, um später zu Fast Food verarbeitet zu werden. Sie werden überzüchtet, um schneller schlachtreif zu sein, werden in trister Umgebung bei unnatürlichem Licht und mangelnder Bewegungsfreiheit gehalten. Die Tierschutzorganisation fordert die Unternehmen auf, Verantwortung zu übernehmen: "Es gibt keine Entschuldigung für den Schmerz, die Angst und den Stress, den ein Huhn in Massentierhaltung für einen Großteil seines Lebens fühlt", so WAP-Sprecher Jonty Whittleton.

Auf Nachfrage des "Independent" sagt ein KFC-Sprecher: "KFC hat sich dem Wohlbefinden und der humanen Behandlung der Hühner verschrieben." Man sei stolz auf die verantwortungsbewussten, branchenführenden Tierschutzrichtlinien des eigenen Unternehmens.

Die Richtlinien sind nicht streng genug

Aber was politisch korrekt klingt, widerspricht den Erkenntnissen des Berichts – was auch daran liegt, dass besagte Richtlinien laut WAP nicht streng genug seien. Und so lange diese Diskrepanz als bloße Ansichtssache verkauft wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn es noch ein weiter Weg hin zu akzeptablen Bedingungen in der Tierhaltung ist.

Und ganz ehrlich: Haben wir wirklich etwas anderes erwartet als die traurigen Erkenntnisse der WAP-Studie? Solange wir den Chickenburger bei McDonald's und Co. weiter für so lächerlich kleine Preise kriegen, müssen wir uns auch nicht wundern, dass die betroffenen Tiere so grausam verarbeitet wurden.

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tim
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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