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Clinch: YouPorn verbannt Starbucks-Kaffee, weil man in deren Cafés keine Pornos gucken darf

Bei Starbucks will man in Zukunft vermeiden, dass Gäste über das kostenlose WLAN Pornos gucken. Verständlich. Doch der YouPorn-Vize-Chef reagierte nun, indem er seinen Mitarbeitern untersagte, Produkte der Coffeeshop-Kette in den Büroräumen zu verzehren.  

Youporn im Clinch mit Starbucks

Kampf der Giganten? "Starbucks" und "Youporn" scheinen sich in den Haaren zu haben. Oder ist es nur ein wohlplatzierter Scherz?

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Es klingt völlig absurd, scheint aber wahr zu sein. Laut einem internen Memo, das dem US-Finanzmagazin "Forbes" vorliegt, wird es Mitarbeitern von Internet-Porno-Gigant YouPorn ab dem 1. Januar 2019 untersagt sein, in den Bürogebäuden Starbucks-Kaffee zu trinken. Der Grund: Die Coffeeshop-Kette hat nach vielen Jahren nun entschieden, in Zukunft einen Filter in ihr Kunden-WLAN einzubauen, der es Gästen unmöglich machen wird, über das Netwerk Pornos zu gucken. Die Frage "WIESO ZUR HÖLLE GUCKT IRGENDJEMAND BEI STARBUCKS PORNOS?!?" stellen wir jetzt einfach mal hinten an.

In der E-Mail, die von Charlie Hughes, Vize-Präsident der Schmuddelfilmchenseite versendet wurde, heißt es: "Nachdem nun bekannt wurde, dass Starbucks Kunden davon abhalten wird, in ihren Etablissements pornografische Inhalte zu suchen und anzusehen, werden Starbucks-Produkte ab 1. Januar 2019 offiziell aus unseren Büros verbannt werden."

Vermutlich ein guter PR-Gag von YouPorn 

Ist es besonders wahrscheinlich, dass YouPorn-Manager in Zukunft mit Adleraugen durch die Büros laufen und an Kaffeebechern schnüffeln werden? Nein. Auch wenn es extrem witzig wäre. Viel näherliegend ist der Gedanke, dass es sich hierbei um einen cleveren PR-Gag handelt, mit dem der Porno-Gigant dem Kaffeeunternehmen mit einem kleinen Augenzwinkern eins reinwürgen wollte. Eins ist jeden Fall klar: Das Memo ist echt. Das bestätigte ein YouPorn-Sprecher "Forbes".

So oder so: Mal abgesehen davon, dass Auge um Auge, Zahn um Zahn auch schon eine dämlich Idee war, funktioniert Porno um Porno, Frappuccino um Frappuccino irgendwie nicht so richtig. Das eine ist Kaffee, das andere ist Pornografie in der Öffentlichkeit. Und am besten noch ohne Kopfhörer. NOPE. Und was bringt das überhaupt, wenn man dann gar nicht … Nein, das geht jetzt zu weit. Wie gesagt, das Thema wird hinten angestellt!

Es bleibt jedenfalls abzuwarten, welche Konsequenzen ein koffeintechnischer Fehltritt im Porno-Palast tatsächlich haben wird.

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jgs
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