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Barmer GEK trotz Überschüssen gegen Boni an Mitglieder


Trotz hoher Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung lehnt die größte deutsche Krankenkasse Barmer GEK Zahlungen von Boni an ihre Versicherten ab. "Was hilft es uns und den Versicherten, heute eine verhältnismäßig geringe Prämie auszuschütten und morgen wieder mehr Geld einzufordern, weil die Leistungsausgaben steigen?

Trotz hoher Überschüsse in der gesetzlichen Krankenversicherung lehnt die größte deutsche Krankenkasse Barmer GEK Zahlungen von Boni an ihre Versicherten ab. "Was hilft es uns und den Versicherten, heute eine verhältnismäßig geringe Prämie auszuschütten und morgen wieder mehr Geld einzufordern, weil die Leistungsausgaben steigen?", sagte ihr Chef Christoph Straub den in Dortmund erscheinenden "Ruhr-Nachrichten". Es sei davon auszugehen, "dass die Gesundheitsversorgung in Zukunft eher teurer" werde.

Die Debatte über gesetzlich vorgesehe Bonuszahlungen schwelt bereits seit geraumer Zeit. Medienberichten zufolge soll sich bei den gesetzlichen Krankenkassen ein Gesamtüberschuss von mehr als zehn Milliarden Euro angehäuft haben. Der Vorsitzende der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, forderte in den Zeitungen der WAZ-Gruppe eine Senkung der Krankenversicherungsbeiträge. "Ich finde, das Geld gehört den Beitragszahlern, wenn es solche Überschüsse gibt, dann müssen die Beiträge gesenkt werden", sagte er.

AFP AFP

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