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Bewährungsstrafen für Berliner U-Bahn-Schläger


Im Prozess um eine tödliche Hetzjagd auf einen 23-Jährigen an einer Berliner U-Bahnstation ist der Hauptangeklagte zu einer Bewährungstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

Im Prozess um eine tödliche Hetzjagd auf einen 23-Jährigen an einer Berliner U-Bahnstation ist der Hauptangeklagte zu einer Bewährungstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach den 21-jährigen Ali Eren T. der Körperverletzung mit Todesfolge in einem minderschweren Fall schuldig. Der mitangeklagte Baris B. erhielt eine Haftstrafe von vier Monaten auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung in einem minderschweren Fall.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beide Angeklagten für den Tod des 23-Jährigen "verantwortlich" sind. Sie hatten am frühen Morgen des 17. September 2011 ihr Opfer Guiseppe Marcone im U-Bahnhof Kaiserdamm zunächst angegriffen und geschlagen. Der junge Mann wehrte sich zunächst und versuchte dann zu flüchten. Ali Eren T. verfolgte Marcone, worauf das Opfer über eine mehrspurige Straße lief. Er wurde dort von einem Auto erfasst und tödlich verletzt.

AFP AFP

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