Eine FBI-Untersuchung ergab, dass der Mann in seiner Bewerbung falsche Angaben zu seiner Ausbildung und zu seinem militärischen Hintergrund gemacht hatte. So log er über den Erwerb von Hochschulabschlüssen und dem Dienst als Pilot bei der Marine.
Zudem gab er falsche Stundenzettel ab und erhielt 77.000 Dollar für eine bezahlte Militärfreistellung, indem er fälschlicherweise angab, Mitglied der Marine-Reserve zu sein.
Nach der Festnahme am 19. Mai wurde er wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder angeklagt. Ein Anwalt des Mannes wollte gegenüber der Zeitung keine Stellungnahme abgeben.
Vom vergangenen November bis zum März stellte der Mann mehrere Anträge auf eine „bedeutende Menge an Fremdwährung und Goldbarren im Wert von mehreren zehn Millionen Dollar für dienstliche Ausgaben“. Er erhielt das Geld und das Gold, ohne weitere Angaben dazu zu machen, wofür er es benötigte.
Später stellte sich heraus, dass das Gold und der größte Teil des Geldes aus einem Lagerraum am Arbeitsplatz des Mannes fehlten. Dies führte zu einer Durchsuchung seines Zuhauses, bei der rund 303 Goldbarren im Wert von mehr als 40 Millionen Dollar entdeckt wurden.