Laut Anklage ging es um eine Gesamtmenge von mutmaßlich bis zu 940 Kilogramm. Demnach hatten die als Hafenarbeiter getarnten Männer im September vorigen Jahres zunächst 468 Kokainblöcke in ihrem Auto verstaut und zu einem Übergabeort gefahren. Bei einer zweiten Tour wurden sie mit weiteren 472 Kokainblöcken im Fahrzeug festgenommen, nachdem sie ein Mitarbeiter am Verlassen des Hafens gehindert hatte.
Der Staatsanwaltschaft zufolge war das Kokain in einem Hohlraum an Bord des Schiffs versteckt und wurde den Männern mutmaßlich von eingeweihten Besatzungsmitgliedern übergeben. Strafmildernd wertete das Gericht demnach, dass die Beschuldigten aus einer finanziellen Notlage heraus handelten und umfassend gestanden.
Die Staatsanwaltschaft forderte Freiheitsstrafen von sechseinhalb und sieben Jahren, die Verteidigung plädierte auf höchstens fünf Jahre Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.