Mindestens 16 Tote bei zwei Verkehrsunfällen in der Türkei

Der verunglückte Bus in der Provinz Antalya
Der verunglückte Bus in der Provinz Antalya
© AFP
Bei zwei schweren Verkehrsunfällen in der Türkei sind am Sonntag insgesamt mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen und 30 weitere verletzt worden. In der Nähe des südlichen Urlaubsorts Antalya starben bei einem Busunglück neun Menschen. 25 weitere wurden verletzt, einige von ihn schwer. Bei dem zweiten Unfall auf einer Autobahn im Süden der Türkei zwischen Antalya und Isparta starben sieben Menschen, fünf weitere wurden verletzt. 

Nach Angabe des Gouverneurs der Provinz Antalya, Hulusi Sahin, wurden die Verletzen des Busunfalls in mehrere Krankenhäuser eingeliefert. Zur Nationalität der Toten und Verletzten machte er zunächst keine Angaben. Mehrere Verletzte befänden sich in einem lebensgefährlichen Zustand.

Der Bus mit 34 Passagieren befand sich demnach auf dem Weg aus Tekirdag im Nordwesten der Türkei nach Antalya, als er am Vormittag auf der regennassen Fahrbahn auf einem Autobahnkreuz umkippte. Es sei neblig gewesen, der Bus sei "mit hoher Geschwindigkeit" gefahren, teilte  Gouverneur Sahin mit. Zunächst waren acht Tote gemeldet worden, doch der Busfahrer sei ebenfalls seinen Verletzungen erlegen, erklärte der Gouverneur.

Der zweite Unfall mit sieben Toten und fünf Verletzten ereignete sich nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA in Burdur an der Fernstraße zwischen Antalya und Isparta. Die Millionenstadt Antalya liegt an der Mittelmeerküste und ist ganzjährig äußerst beliebt - sowohl bei türkischen als auch bei ausländischen Touristen.

AFP