Weiter erklärten die Meteorologen, dass die Durchschnittstemperatur im Januar in diesem Jahr minus 6,2 Grad betrage und damit 1,5 Grad niedriger als gewöhnlich. Am Donnerstag lagen in Moskau mehr als 60 Zentimeter Schnee. Einige Straßen wurden in Lagerflächen für die Schneemassen umgewandelt, um die Räumung anderer Straßen zu ermöglichen.
Züge im Raum Moskau hatten Verspätung, wie AFP-Reporter beobachteten, Autos standen am Donnerstagabend lange Staus. Ähnlich starke Schneefälle hatte es in der russischen Hauptstadt zuletzt im Jahr 1823 gegeben. Damals habe die Niederschlagsmenge 122 Millimeter betragen - allerdings seien die Werte aus einer derart fernen Vergangenheit "möglicherweise nicht ganz zuverlässig", fügten die Wetterforscher hinzu.