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Schusswechsel nahe Präsidentenpalast in Zentralafrika


Nahe des Präsidentenpalastes in Zentralafrikas Hauptstadt Bangui sind am Morgen Schüsse zu hören gewesen.

Nahe des Präsidentenpalastes in Zentralafrikas Hauptstadt Bangui sind am Morgen Schüsse zu hören gewesen. Gegen 08.00 Uhr waren im Zentrum der Stadt "heftige Schusswechsel" zu hören, die dann allmählich sporadischer wurden, berichtet ein AFP-Reporter, der sich wenige hundert Meter entfernt in einer Kathedrale aufhielt. Es ist unklar, ob sich Staatschef François Bozizé im Präsidentenpalast aufhält. Am Samstagabend war in der gesamten Hauptstadt der Strom ausgefallen.

Die Rebellen hatten am Samstagabend erklärt, sie hätten auf ihrem Vormarsch auf Bangui die Stadtgrenze erreicht. Sie riefen die regulären Streitkräfte auf, keinen Widerstand zu leisten, und forderten den Rücktritt des Präsidenten. Einer der Militärchefs der Aufständischen, Djouma Narkoyo, sagte, der Sonntag sei ein "entscheidender Tag" bei der Einnahme der Hauptstadt.

Die Rebellenbewegung Séléka hatte sich im Dezember im Norden des Landes gegen die Regierung erhoben. Am Mittwoch erklärte sie, den Kampf wieder aufnehmen zu wollen.

Der Stromausfall betreffe das gesamte Stadtgebiet, sagten Einwohner der Nachrichtenagentur AFP. Zwar gibt es in Bangui häufig begrenzte Stromausfälle, doch könnte in diesem Fall auch der Machtkampf zwischen den Séléka-Rebellen und der Regierung von Präsident François Bozizé dahinter stecken.

AFP AFP

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