Bei einer Geschwindigkeit von fast 580 Kilometern pro Stunde zog er dann seinen Jet auf die Seite und näherte sich dem anderen Flugzeug. Dabei verschätzte er sich und berührte mit dem Leitwerk seines Hecks die Tragfläche des Kollegen. Der Zusammenstoß ging glimpflich aus, der Schaden an den Maschinen betrug umgerechnet aber mehr als eine halbe Million Euro.
Ursprünglich war dem Mann, dessen Name nicht bekanntgegeben wurde, vom Verteidigungsministerium aufgetragen worden, den kompletten Schaden zu begleichen. Der Pilot wandte sich dann aber an den Rechnungsprüfungs-und Inspektionsausschuss, der die Strafe auf zehn Prozent der Summe reduzierte. Der Ausschuss berücksichtigte in seiner Entscheidung, dass er seit 2010 Flugzeuge sicher gelenkt habe und dass auch andere Piloten vor ihm schon Aufnahmen im Flug gemacht hätten.