Yvette Cooper

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Bürgerkriegsland Sudan

Sudan-Geberkonferenz in Berlin: Wadephul hofft auf mehr als eine Milliarde Dollar

Drei Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs im Sudan hat eine internationale Geberkonferenz in Berlin über weitere Hilfen für die notleidende Bevölkerung beraten. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte am Mittwoch die Erwartung, dass bei dem eintägigen Treffen mehr als eine Milliarde US-Dollar (umgerechnet 850 Millionen Euro) an Hilfen zusammenkommen. Der Bürgerkrieg im Sudan hat zu einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit geführt.   
Britische Außenministerin Yvette Cooper

"Sofort und bedingungslos": Rund 40 Staaten fordern Öffnung der Straße von Hormus

Rund 40 Staaten haben den Iran aufgefordert, die für die Weltwirtschaft bedeutende Straße von Hormus "sofort und bedingungslos" wieder für die Schifffahrt freizugeben. "Der Iran versucht, die Weltwirtschaft in der Straße von Hormus als Geisel zu nehmen", erklärte die britische Außenministerin Yvette Cooper am Donnerstag zum Abschluss eines von Großbritannien geleiteten virtuellen Treffens zur Lage an der Meerenge. "Damit darf er sich nicht durchsetzen."
Johann Wadephul und Jean-Noël Barrot

Iran-Krieg: Wadephul fordert "abgestimmte Politik" mit den USA

Mit Blick auf den Iran-Krieg hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) zu einer engen Abstimmung mit den USA aufgerufen. "Für die Bundesregierung ist es von großer Bedeutung, dass wir genau wissen, was unsere amerikanischen Partner beabsichtigen", sagte Wadephul am Donnerstag beim G7-Außenministertreffen in Cernay-la-Ville bei Paris. Seine kanadische Amtskollegin Anita Anand rief zu einer gemeinsamen Anstrengung für eine Deeskalation auf. 
Zufahrt zum britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri am Montag

Iran-Krieg: Iranische Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern

Am dritten Tage des Iran-Krieges hat eine iranische Drohne erstmals europäisches Gebiet erreicht: Die Drohne schlug in der Nacht zum Montag auf einem britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern ein. Dabei wurde nach britischen Angaben eine Landebahn beschädigt. Das Gebiet um den Stützpunkt wurde evakuiert. Griechenland kündigte die Entsendung von zwei Kriegsschiffen und zwei Kampfjets nach Zypern an.
Craig und Lindsay Foreman

Britisches Ehepaar im Iran wegen Spionage-Vorwürfen zu zehn Jahren Haft verurteilt

Ein vor über einem Jahr im Iran festgenommenes britisches Ehepaar ist nach Angaben seiner Familie wegen Spionagevorwürfen zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Craig und Lindsay Foreman seien "nach einem nur drei Stunden dauernden Prozess, in dem sie sich nicht verteidigen durften, zu zehn Jahren Haft verurteilt" worden, erklärte am Donnerstag der Sohn des Paares, Joe Bennett. Das britische Außenministerium kritisierte das Urteil als "absolut empörend und völlig ungerechtfertigt".