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Wie wird so ein Einsatz der Bundeswehr im Ausland für den einzelnen Soldaten eigentlich entlohnt?

Frage Nummer 35047

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Antworten (5)
serefine
100 € extra, für jeden Skalp nochmal 50 €
Heraklit1970
Wie "Entlohnt"? Da dürfen die Jungs und Mädels einen exklusiven Abenteuerurlaub mit Trophäenjagd machen und dann sollen die auch noch was dafür bekommen?
baitthefait
Die Höhe der Entlohnung (Auslandsverwendungszuschlages) richtet sich nach der Belastung und der Höhe der Gefährdung für den Soldaten. Dies wird zusätzlich zum Wehrsold für Wehrübende bzw. zum Gehalt für Zeit- und Berufssoldaten gezahlt und ist z.Z. steuerfrei. Den Auslandsverwendungszuschlag gibt es in sechs Stufen. Bei den aktuellen Auslandseinsätzen bekommt man je nach Einsatz ca. 100 €/Tag.
J.S.Ball
Die zusätzliche Besoldung der Bundeswehrsoldaten bei Auslandseinsätzen trägt den Namen "Auslandsverwendungszuschlag"; dessen Höhe orientiert sich am Bundesbesoldungsgesetz. Per Definition handelt es sich keinesfalls um eine Gefahrenzulage, sondern um eine Aufwandsentschädigung. Ausschlaggebend hierbei ist allerdings der §58a (BBSG), wonach sich die Zuschläge nach der zu erwartenden Gefährdung und Belastung richten. Zu seinem üblichen Sold bzw. Gehalt erhält der Soldat pro Tag also einen Zuschlag, nachdem zuvor die Einsatzregionen in verschiedene Gefährdungsstufen kategorisiert worden sind. Hier differieren die Zuschläge in Stufen von 1 bis 6 - in Zahlen bedeutet das Tagessätze zwischen ca. 30,00 und 110,00 Euro. Diese Zuschläge sind steuerfrei und dürfen auch zur Berechnung von gemeinschaftlichen Familieneinkommen - sei beispielsweise die Lebenspartnerin / der Lebenspartner Hartz-IV-Empfänger/in - nicht herangezogen werden.
hannes52
In den Auslandseinsatz werden nur Zeitsoldaten geschickt, die sich für eine dauerhafte Angehörigkeit zur Bundeswehr verpflichtet haben. Ähnlich wie bei einem Tarifvertrag ist geregelt, wie hoch die tägliche Zulage bei einem Auslandseinsatz ist. Zur Zeit liegen die täglichen Zulagen zwischen Euro 40,00 bis Euro 110,00. Es wird gestaffelt nach dem Gefährlichkeitsgrad, der in dem entsprechenden Land, in das der Soldat entsendet wird, herrscht.