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OECD zu Gleichstellung: Frauen sind besser gebildet aber schlechter bezahlt

Die Tatsache, dass mehr Frauen höher qualifizierte Abschlüsse haben als Männer, spiegelt sich in den Durchschnittslöhnen in Deutschland kaum wider. Die Nachteile wirken sich auch auf die Rente aus.

Frauen in Deutschland sind im Schnitt besser ausgebildet als Männer, verdienen aber deutlich weniger. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Bericht der #link;http://www.stern.de/reise/service/oecd-90250746t.html;Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD)# zum Thema Gleichstellung, der am Montag veröffentlicht wurde. Den Angaben zufolge besitzen 27 Prozent der Frauen zwischen 25 und 34 Jahren einen Universitäts- oder Fachhochschul-Abschluss oder einen Meisterbrief. Nur 25 Prozent der Männer haben einen ähnlichen Abschluss - vor zwanzig Jahren lagen sie noch vor den Frauen.

Das Potenzial der gut ausgebildeten Frauen werde auf dem Arbeitsmarkt allerdings nicht angemessen ausgeschöpft, hieß es weiter. Ein Grund dafür ist der Studie zufolge die verstärkte Teilzeitarbeit von Frauen als Strategie, um für eine gewisse Zeit Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Bei den 25- bis 54-Jährigen mit Kindern in Schule oder Ausbildung sind 62 Prozent in Teilzeit, während es beispielsweise in Frankreich nur 26 Prozent sind.

Viele Frauen in Deutschland kämen aber aus dem System der Teilzeit nicht mehr heraus, hieß es weiter. Das habe negative Folgen für ihren beruflichen Aufstieg. Frauen seien in leitenden Positionen und vor allem in Vorständen und Aufsichtsräten von Unternehmen immer noch unterrepräsentiert. Ihr Einkommen liegt im Schnitt entsprechend deutlich unter dem der Männer, sie verdienen 22 Prozent weniger. Damit liegt Deutschland im Vergleich auf dem drittletzten Platz der 34 OECD-Staaten.

Deutschland auf dem drittletzten Platz

Diese Ungleichheit zieht sich bis ins Rentenalter durch. Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt nur die Hälfte der durchschnittlichen Rente von Männern. Dies sei das größte Rentengefälle in den untersuchten Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Zwei Drittel der deutschen Rentner seien aber Frauen. Die Rentenlücke sei ein wesentlicher Grund dafür, dass zehn Prozent von ihnen in Altersarmut lebten. Die niedrigen Renten sind laut OECD eine Folge von niedrigeren Einkommen im Erwerbsleben und kürzeren Beitragszeiten der Frauen.

An die Spitze der deutschen Unternehmen schaffen es in Deutschland nur selten Frauen. Nur 28 Prozent der deutschen Führungskräfte und weniger als sechs Prozent der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sind der OECD-Studie zufolge Frauen.

Die OECD kritisierte auch das Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause betreuen wollen, das im August 2013 eingeführt werden soll. Diese Leistung könnte Mütter "verstärkt motivieren, zu Hause zu bleiben und so die ohnehin schon erheblichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt verfestigen", erklärte die Organisation. Insgesamt fehle in Deutschland vielerorts ein "qualitativ hochwertiges und erschwingliches Betreuungsangebot".

juho/AFP/DPA / DPA
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