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Spielsucht: Polizei trennt 12-Jährigen nach drei Tagen von seiner Playstation – der rastet total aus

"Zocken bis die Augen viereckig sind" – das war wohl das Motto eines Jungen aus Bayern. Weil er partout kein Playstation-Verbot seiner Eltern hinnehmen wollte, rückte sogar die Polizei an.

Ein Junge spielt Playstation

Wegen seiner Playstation-Spielsucht wurde ein 12-Jähriger aus Eichenau in eine Klinik eingeliefert (Symbolbild)

DPA

Im oberbayerischen Eichenau wurden Polizeibeamte zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Wie die Polizei Olching berichtet, war ein 12-Jähriger so sehr auf seine Playstation-Spielkonsole fixiert, dass er drei Tage lang kaum schlief und fast rund um die Uhr Spiele zockte. Am Mittwochmorgen der vergangenen Woche kam es dann zu einem heftigen Streit zwischen dem Jungen und seinen Eltern. Weil der offensichtlich spielsüchtige Jugendliche lieber Playstation spielen wollte, anstatt zur Schule zu gehen, riefen die Eltern kurzerhand die Polizei zu Hilfe. Diese konnte den Familienstreit vorerst schlichten.

Playstation-Verbot: Spielsüchtiger Junge rastet erneut aus

Doch schon am Abend desselben Tages wurden die Beamten erneut zu der Familie in Eichenau gerufen. Der Junge war in einem Streit um seine Spielekonsole derart ausgerastet, dass er auf seinen eigenen Vater losging. Auch als die Polizei erneut zur Schlichtung eilte, wollte sich der Jugendliche nicht beruhigen und schlug um sich. Die Polizisten und die Eltern sahen keinen anderen Ausweg, als den Jungen in eine Klinik einzuweisen. Selbst beim Transport in eine Münchner Klinik hatte der Junge seine Aggressionen nicht unter Kontrolle und soll "massiven Widerstand" geleistet haben.

Videospielsucht – weltweit ein großes Problem

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Videospielsucht im Juni 2018 als Krankheit anerkannt. Nach Einschätzung des Fachverbands Medienabhängigkeit sind 0,5 bis ein Prozent der deutschen Bevölkerung abhängig von Online-Spielen. Vor allem Jungen und Männer seien betroffen. Besonders gefährdet sei die Altersgruppe der 12- bis 20-Jährigen. Der Fachverband Medienabhängigkeit fordert - wie bei Tabak, Alkohol und Spielhallenbesuchen auch - gesetzliche Altersbeschränkungen für Videospiele.

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hh
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.