Führungskommando

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Bundeswehrsoldat in Erbil

Bundeswehr zieht wegen Iran-Konflikts temporär Soldaten aus dem Nordirak ab

Die Bundeswehr hat Vorbereitungen für eine mögliche militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran getroffen. Das operative Führungskommando bestätigte am Donnerstag einen Bericht, wonach deutsche Soldaten vorübergehend aus dem Nordirak abgezogen werden. Aufgrund der zunehmenden Spannungen in der Region sei "vorsorglich Personal, das derzeit nicht dringend für die Mission gebraucht wird, temporär aus Erbil abgezogen" worden, teilte ein Sprecher mit.
Video: Breuer neuer Generalinspekteur der Bundeswehr

Video Breuer neuer Generalinspekteur der Bundeswehr

STORY: Carsten Breuer ist mit militärischen Ehren als neuer Generalinspekteur der Bundeswehr in sein Amt eingeführt worden. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius empfing den General dazu am Freitag im Berliner Bendlerblock. Breuer habe mehrfach gezeigt, was es bedeute, Führung in Ausnahme- und Krisensituationen zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen, schrieb Pistorius in einem auf der Webseite seines Ministeriums veröffentlichten Tagesbefehl. Breuer leitete seit Juni vergangenen Jahres das von ihm aufgebaute Territoriale Führungskommando der Bundeswehr. Von 2021 bis 2022 führte er den Corona-Krisenstab der Bundesregierung. Breuer folgt auf Eberhard Zorn, der das Amt des Generalinspekteurs seit 2018 inne hatte. Als ranghöchster Soldat soll der 58-Jährige nun die von der Bundesregierung ausgerufene Zeitenwende bei der Bundeswehr umsetzen.
Video: Bundeskanzler Scholz besucht Führungskommando der Bundeswehr

Video Bundeskanzler Scholz besucht Führungskommando der Bundeswehr

STORY: Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Freitag das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee bei Potsdam besucht. Er warnte dabei vor einer Ausweitung des Krieges in der Ukraine. Das sei auch ein wichtiger Grund dafür, dass die Nato-Länder nicht direkt in die militärischen Auseinandersetzungen eingreifen würden. Dennoch unterstütze die Europäische Union die Ukraine und habe bereits weitreichende Sanktionen gegen Russland verhängt. Man müsse zugleich sicherstellen, dass niemand Nato-Territorium angreife. Die Lage in der Ukraine ist nach wie vor unübersichtlich. Sie scheint sich jedoch immer weiter zu verschärfen.