Gemeinschaftsunterkunft

Artikel zu: Gemeinschaftsunterkunft

Bundesverfassungsgericht

Durchsuchung für Abschiebung: Verfassungsbeschwerde von Asylbewerber erfolgreich

Ein Mann aus dem westafrikanischen Guinea ist vor dem Bundesverfassungsgericht erfolgreich gegen die Durchsuchung seines Zimmers in einer Gemeinschaftsunterkunft vorgegangen. Der Mann sollte abgeschoben werden - die Polizisten wussten aber nicht, ob er in dem Zimmer war, wie das Gericht am Donnerstag in Karlsruhe ausführte. Darum hätten sie eine richterliche Durchsuchungsanordnung gebraucht. (Az. 2 BvR 460/25)
Figur Justitia

Nachbarn scheitern mit Eilantrag: Gericht erlaubt Asylunterkunft in Gewerbegebiet

Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete können grundsätzlich auch in Gewerbegebieten errichtet werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Leipzig in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss und wies damit einen Eilantrag von Nachbarn der geplanten Unterkunft zurück. Diese stelle auch keine allgemeine Gefahr für die Nachbarschaft durch mögliche Anschläge dar, befanden die Richter. (4 L 681/24)
Asylbewerber erledigen Gartenarbeiten im Landkreis Saale-Orla

"Zentral für Integration" Arbeitspflicht für Flüchtlinge: Landrat verteidigt umstrittenen Vorstoß

Arbeitspflicht für Flüchtlinge: Im Saale-Orla-Kreis in Thüringen müssen sie Straßen reinigen, Hecken schneiden oder beim Sportverein den Rasen mähen. Wer nicht mitmachen will, bekommt weniger Geld. Hier erzählt Landrat Christian Herrgott, 39 (CDU), warum er glaubt, dass Arbeit die "beste Integrationsmaßnahme von allen" ist – und warum es ihn nervt, wenn Asylsuchende den ganzen Tag auf Parkbänken herumsitzen.   
Heimbetreiber Friedrich Kiesinger

Mord an Maryam H. "Aus gekränktem Ehrgefühl": Zwei Brüder sollen ihre Schwester ermordet haben. Psychologe Kiesinger fordert ein Umdenken in der Flüchtlingshilfe

Bis zu ihrem Tod lebte die zweifache Mutter in einer Berliner Gemeinschaftsunterkunft. Dann sollen ihre Brüder sie getötet haben. Psychologe und Sozialunternehmer Friedrich Kiesinger will die Tat jetzt aufarbeiten. Die Arbeit mit Geflüchteten, sagt er, müsse sich ändern.