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"Corwn shyness": Warum Bäume einander nicht berühren "wollen"

Crown shyness Schüchternes Blätterwerk? Warum Bäume im Blattwerk Abstand zum Nachbarn halten

Sehen Sie im Video: "Corwn shyness" – Warum Bäume einander nicht berühren "wollen".




Diese Aufnahmen zeigen ein faszinierendes Phänomen:


Viele Baumarten im Wald halten Abstand zu ihren Nachbarn.


Die feinen Abstände im Blattwerk sind besonders gut aus der Vogelperspektive in Drohnenaufnahmen zu erkennen.


Das Phänomen wird als „crown shyness“, übersetzt „Baumkronen-Schüchternheit“, bezeichnet.


Forschende liefern verschiedene Erklärungsansätze für diese Art von „Social Distancing“-Phänomen im Blätterdach.


Eine mögliche Erklärung ist, dass es sich um eine Abwehrmaßnahme gegen Blätter fressende Insektenlarven handelt.


Ein zweiter Erklärungsansatz ist, dass so eine Verschattung verhindert werden soll.


Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Bäume, wenn sie bei Wind vermehrt mit ihren Nachbarn in Kontakt geraten, das Wachstum der Zweige einstellen, um Schaden daran abzuwenden.


Diese These wird durch Forschungsergebnisse bestätigt, die zeigen, dass verschiedene Baumarten bei unterschiedlich intensiven Berührungen unterschiedliche Abstände zueinander entwickeln.
Kalifornien: Vom Hochwasser überrascht: Retter holen Frau aus Baumkrone

Kalifornien Vom Hochwasser überrascht: Retter holen Frau aus Baumkrone

Sehen Sie im Video: Frau in Kalifornien muss mit Helikopter aus Baum gerettet werden.




Dramatische Bilder eines Hubschraubereinsatzes in Laguna Hills in Kalifornien, gelegen zwischen Los Angeles und San Diego. Eine Frau klammerte sich am Wochenende an einen Baum, aus Angst vor dem schnell anschwellenden Aliso Creek. Schwere Regenfälle hatten den Fluß zuvor über die Ufer treten lassen. Orange County Fire Authority setzte einen Helikopter ein, aus dem sich ein Retter abseilte, um die Frau in Sicherheit zu bringen. Sie blieb nach Angaben der Behörde unverletzt und konnte zu ihrer Familie zurückkehren. In den vergangenen Wochen haben schwere Überschwemmungen, Stürme und Schlammlawinen den Bundesstaat Kalifornien heimgesucht, Todesopfer gefordert und enorme Schäden verursacht. Als Grund dafür gelten sogenannte atmosphärische Flüsse. Dabei handelt es sich um bis 600 Kilometer breite und bis zu mehrere tausend Kilometer lange Bänder feuchtigkeitsgesättigter Luft aus den Äquatorialregionen. US-Präsident Joe Biden hatte wegen der Unwetter am Wochenende den Notstand für die Bundesstaaten Kalifornien und Alabama erklärt. Angesichts anhaltender Winterstürme in Kalifornien ordnete er Bundeshilfen für Wiederauf- und Reparaturarbeiten in den betroffenen Regionen an. Die Regenfälle hatten am 26. Dezember eingesetzt und folgten auf eine Trockenperiode. Der Nationale Wetterdienst der USA sagte für Mitte der Woche weitere Winterstürme für die Great Plains im Zentrum der USA voraus. Im Westen des Landes müsse weiter mit leichten bis schweren Regen- und Schneefällen gerechnet werden.