In Ituren im Norden von Spanien gehen in Spitzenröcke und Schaffelle gekleidete "Joaldunak" einen Hohlweg entlang. Mit Tänzen und schweren Kuhglocken sollen bei dieser frühen Karnevalstradition böse Geister vertrieben werden.
Es ist ein Streit, der für den Konflikt zwischen Stadt und Land steht: Im schweizerischen Aarwangen fühlen sich Zugezogene von Kuhglocken gestört. Für andere sind sie Tradition. Wie es mit dem Geläut weitergeht, entscheidet eine Abstimmung.
In den Schweizer Alpen gehört das Gebimmel der Kuhglocken für viele Menschen zum Idyll dazu. Manche Zugezogene stören sich aber an der Geräuschkulisse. Im Dorf Aarwangen ist darüber ein regelrechter Kulturkampf entbrannt.
Ein Ehepaar streitet seit fünf Jahren im oberbayrischen Holzkirchen um das Geläut von Kuhglocken. Der Ehemann scheiterte in allen Instanzen. Nun klagt seine Frau und das Gericht reist zur Hörprobe an.
Eine Frau aus Oberbayern will das Bimmeln der Kuhglocken vor ihrem Haus nicht hinnehmen. Mit ihrem Mann zusammen kämpft sie seit Jahren gegen die Bäuerin nebenan, die Kühe und die Glocken. Zunächst hat sie vor Gericht aber verloren.