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Jahrelanger Nachbarschaftsstreit: Ehepaar klagt abermals gegen Kuhglocken-Lärm - und scheitert wieder

Eine Frau aus Oberbayern will das Bimmeln der Kuhglocken vor ihrem Haus nicht hinnehmen. Mit ihrem Mann zusammen kämpft sie seit Jahren gegen die Bäuerin nebenan, die Kühe und die Glocken. Zunächst hat sie vor Gericht aber verloren.

Ruhestörung durch Kuhglocken? Nachbarin scheitert mit Klage

Das Problem sind nicht die Kühe, sondern ihre Glocken: ein Nachbarschaftsstreit in Oberbayern eskaliert (Symbolbild)

DPA

Geruch von Gülle, Weidestechfliegen, Kühe und dann noch das Gebimmel von deren Glocken - Landleben ist nicht nur idyllisch. Jedenfalls nicht unbedingt vor dem eigenen Fenster. Deshalb streitet ein Ehepaar aus dem oberbayerischen Holzkirchen seit Jahren mit einer Bäuerin. Denn als das Paar das exklusive Anwesen in malerischer Lage am Ortsrand kaufte, grasten nebenan noch keine Kühe. Dann aber verpachtete die Gemeinde die Weide an die Bäuerin. Seitdem findet niemand mehr Frieden - obwohl beide Seiten nichts anderes wollen. Das Ehepaar klagt über nächtliches Geläute der Kuhglocken - und auch Bäuerin Regina Killer wünscht sich, "dass endlich amal a Ruah" ist.

Am Donnerstag bekam die Bäuerin, die einen Familienbetrieb mit etwa drei Dutzend Kühen führt, vor Gericht einmal mehr recht: Das Landgericht München II wies die Klage der geräuschempfindlichen Ehefrau ab. 2017 war schon ihr Mann, dem das exklusive Anwesen gehört, vor dem Gericht in erster Instanz gescheitert. 

Bäuerin über Forderung: "Das ist ein Witz"

Die Frau sei nicht Eigentümerin des Grundstücks, begründete die Vorsitzende Richterin Christiane Karrasch die erneute Klageabweisung. Die Frau könne in dem Fall keine weitergehenden Ansprüche haben als ihr Mann als Eigentümer. Das Gericht zweifelte darüber hinaus an, dass die Weidenutzung die Nachbarn übermäßig belastet - und hielt sie auch nicht für "ortsunüblich", wie die Ehefrau vorbrachte. 

Es sei 2018 lediglich um fünf Kühe mit vier Glocken über sechs Wochen und acht Kühe mit sechs Glocken über viereinhalb Wochen gegangen, listete Richterin Karrasch auf. Die Ehefrau hatte hierüber akribisch Buch geführt - und die Zahl der Kühe und Glocken mit genauem Datum zum Prozessauftakt im November vorgetragen. Die Glocken bimmelten auch nachts, sie bekomme kein Auge zu,  beschwerte sie sich damals. Anfangs habe man die Landwirtin "ganz freundlich", "ganz in Ruhe" und "ganz höflich" gebeten, "ob sie bitte die Glocken abnehmen" könne. Die Bäuerin habe bloß zu Ohropax geraten. 

"Es ist zumindest mal ein Etappensieg", sagte Bäuerin Killer nach dem Urteil. Sie habe wegen des Streits nur zwei Mal geodelt (gedüngt) und ihre Kühe möglichst selten auf die umstrittene Weide geschickt. Dabei werde allerorten verlangt, dass die Tiere der artgerechten Haltung halber nicht im Stall stehen, sondern draußen grasen sollten. "Die Molkereien fordern das, der Verbraucher fordert es - und die wollen es mir verbieten. Das ist ein Witz."

Kreuzzug gegen die Kuhglocken in Oberbayern 

Der Ehemann war mit seinem Kreuzzug gegen die Kuhglocken vor dem Landgericht München II nicht zuletzt wegen eines Vergleichs gescheitert, den er 2015 mit der Bäuerin geschlossen hatte. Auf diesen Vergleich verwies das Gericht nun erneut. Demnach sollten Kühe mit Glocken nur im mindestens 20 Meter entfernten Teil der Weide grasen. Dem Paar war es aber immer noch zu laut. Es hatte über seinen Anwalt Peter Hartherz sogar elektronische Kuhglocken ins Spiel gebracht. Derartige Modelle waren allerdings Fachleuten zufolge in Bayern im vergangenen Sommer erst genauer erprobt worden und im Handel bisher regulär nicht zu haben. Am liebsten freilich hätte das Ehepaar nicht nur die Glocken, sondern auch die Kühe weg - schon wegen des "Ungeziefers" und der Fliegen, die um die Kühe schwirren. 

Die Ehefrau hatte nicht nur gegen die Bäuerin geklagt, sondern auch gegen die Gemeinde, die das etwa einen Hektar große Weidegrundstück verpachtet hat. Bürgermeister Olaf von Löwis (CSU) hatte zum Prozessauftakt auf eine grundsätzliche Bedeutung des Falles verwiesen. Es gehe um die Definition der sachgerechten Landwirtschaft - und für die Bäuerin um den Broterwerb. "Wir sind mit dem Ergebnis sowie der umfangreichen Begründung des Gerichts natürlich sehr zufrieden", sagte er nun. Kühe auf der Weide und Gülle auf den Feldern gehörten im ländlichen Raum dazu. Er hoffe, dass es bald eine zufriedenstellende Lösung für alle gebe. "Ich bin natürlich immer bereit, mich mit allen Beteiligten noch einmal an einen Tisch zu setzen und nach einer solchen Lösung zu suchen", bot er an. 

Doch nach einer gütlichen Einigung sieht es nicht aus. Der Ehemann wartet auf die zweite Instanz vor dem Oberlandesgericht (OLG) München. Auch die Frau wird wahrscheinlich nicht stillhalten. Anwalt Hartherz ließ wissen, er wolle vor einer Entscheidung über eine Revision die Urteilsbegründung abwarten - in der Sache aber wahrscheinlich bis zum Bundesgerichtshof ziehen.

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Sabine Dobel / fs / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg